Schockanruf scheitert an einer aufmerksamen 100-Jährigen!
Eine 100-jährige Hagenerin hat am Donnerstagnachmittag, 3. September 2026, einen Schockanruf rechtzeitig durchschaut. Eine vermeintliche Staatsanwältin verlangte von der Seniorin 50.000 Euro. Die aufmerksame Frau erkannte jedoch den Betrugsversuch und beendete das Gespräch, bevor ein finanzieller Schaden entstand.
Frau gibt sich am Telefon als Tochter aus
Die Seniorin nahm den Anruf am Nachmittag über ihr Festnetztelefon entgegen. Zunächst meldete sich eine Frau, die sich als Tochter der 100-Jährigen ausgab. Anschließend übernahm eine angebliche Staatsanwältin das Telefonat.
Die Anruferin sprach nach Angaben der Polizei einwandfreies Deutsch. Sie behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen Verkehrsunfall verursacht. Deshalb müsse die 100-Jährige nun eine Kaution in Höhe von 50.000 Euro zahlen.
Weitere Erklärungen gab die vermeintliche Staatsanwältin nicht ab. Stattdessen fragte sie die Hagenerin gezielt nach ihren Ersparnissen. Nach einem kurzen Gespräch erkannte die 100-Jährige den Schockanruf und legte rechtzeitig auf.
100-Jährige durchschaut Schockanruf rechtzeitig
Mit ihrer schnellen Reaktion verhinderte die Seniorin, dass die Täter Geld oder Informationen über ihre finanzielle Situation erhielten. Die Polizei nahm den Vorfall auf und gab der Frau sowie ihren Angehörigen wichtige Verhaltenshinweise.
Schockanrufer setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck. Häufig behaupten sie, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht oder befinde sich in einer anderen Notlage. Anschließend verlangen die Täter hohe Geldbeträge, Schmuck oder andere Wertgegenstände.
So schützen Sie sich vor betrügerischen Anrufen
Die Kriminalpolizei rät dazu, bei unerwarteten Geldforderungen grundsätzlich misstrauisch zu reagieren. Betroffene sollten verdächtige Telefonate sofort beenden und anschließend selbst Kontakt zur Polizei oder zu ihren Angehörigen aufnehmen.
Die wichtigsten Verhaltenstipps der Polizei
- Beenden Sie verdächtige Telefonate konsequent.
- Geben Sie am Telefon keine Informationen über Ersparnisse, Konten oder Wertgegenstände preis.
- Übergeben Sie fremden Personen niemals Bargeld oder Schmuck.
- Rufen Sie Ihre Angehörigen unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer an.
- Wählen Sie bei Zweifeln oder Unsicherheiten den Polizeinotruf 110.
Die 100-Jährige durchschaut den Schockanruf rechtzeitig und schützt sich damit vor einem möglichen Verlust von 50.000 Euro. Angehörige sollten ältere Familienmitglieder regelmäßig über solche Betrugsmaschen informieren und konkrete Verhaltensregeln besprechen.
Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
Erstellt mit Hilfe von KI
