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13-Jährige stirbt bei schwerem Unfall auf der A3

15. Juli 2026 4 Minuten gelesen
A3 Unfall

13-Jährige stirbt bei schwerem Unfall auf der A3 – Polizei sucht grauen Porsche 911

Passau. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A3 bei Passau hat am Dienstagabend ein junges Menschenleben gefordert. Ein mit fünf Personen besetzter BMW kam nahe der Anschlussstelle Passau-Süd von der Fahrbahn ab und stürzte eine Böschung hinunter. Dabei erlitt ein 13-jähriges Mädchen tödliche Verletzungen. Gleichzeitig sucht die Polizei nach einem grauen Porsche 911, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls in unmittelbarer Nähe befunden haben soll.

Der genaue Ablauf des Unfalls ist derzeit noch unklar. Deshalb führen die Verkehrspolizei Passau und die Staatsanwaltschaft umfangreiche Ermittlungen durch. Außerdem soll ein Gutachter klären, warum der BMW plötzlich die Fahrbahn verließ und ob ein weiteres Fahrzeug dabei eine Rolle spielte.

BMW kommt bei Passau von der A3 ab

Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 14. Juli 2026, gegen 18.45 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Österreich. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Niederbayern fuhr der BMW auf Höhe der Anschlussstelle Passau-Süd, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Autobahn abkam.

Anschließend raste das Fahrzeug eine Böschung hinunter. Durch die enorme Wucht des Unfalls erlitten mehrere Menschen schwere Verletzungen. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei rückten daraufhin mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle aus.

Für die 13-jährige Mitfahrerin kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der 35 Jahre alte Fahrer sowie drei weitere Insassen wurden schwer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung brachten Rettungskräfte sie in umliegende Krankenhäuser.

Polizei fahndet nach grauem Porsche 911

Während die Einsatzkräfte die Verletzten versorgten und die Unfallstelle absicherten, ergaben sich Hinweise auf einen grauen Porsche 911. Dieses Fahrzeug soll sich zum Unfallzeitpunkt ebenfalls im Bereich der Anschlussstelle Passau-Süd befunden haben.

Nach dem schweren Unfall setzte der Porsche seine Fahrt in Richtung Österreich fort. Allerdings ist bislang nicht geklärt, ob der Sportwagen direkt am Unfall beteiligt war oder ob sein Fahrer wichtige Beobachtungen gemacht hat. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll der Porsche keine sichtbaren unfallbedingten Schäden aufweisen.

Dennoch leitete die Polizei eine umfangreiche Fahndung ein. Dabei kam unter anderem ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Außerdem kontrollierten Einsatzkräfte mögliche Fahrtrouten in Richtung der österreichischen Grenze.

Die Ermittler betonen jedoch, dass die Rolle des Porsche-Fahrers vollständig offen ist. Deshalb darf aus der Fahndung nicht automatisch auf eine Schuld oder eine direkte Beteiligung geschlossen werden.

Gutachter soll den Unfallhergang rekonstruieren

Um den genauen Unfallhergang zu klären, zog die Staatsanwaltschaft Passau einen unfallanalytischen Gutachter hinzu. Dieser soll unter anderem Spuren auf der Fahrbahn, Schäden am BMW sowie die genaue Bewegung des Fahrzeugs untersuchen.

Darüber hinaus prüfen die Ermittler mögliche Zeugenaussagen und weitere Hinweise. Auch Informationen zu den gefahrenen Geschwindigkeiten sowie zu einem möglichen Fahrmanöver könnten für die Rekonstruktion entscheidend sein.

Da solche Untersuchungen sehr aufwendig sind, kann die vollständige Auswertung einige Zeit dauern. Bis dahin bleibt offen, warum der BMW von der Autobahn abkam und welche Bedeutung der graue Porsche für das Unfallgeschehen hat.

A3 nach dem Unfall vollständig gesperrt

Aufgrund der Rettungsarbeiten, der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung des zerstörten Fahrzeugs sperrten die Einsatzkräfte die A3 in Richtung Österreich vollständig. Dadurch kam es im Raum Passau zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem längeren Rückstau.

Die Einsatzkräfte mussten zunächst die Verletzten versorgen und anschließend sämtliche Unfallspuren dokumentieren. Erst danach konnte die Bergung des BMW beginnen. Weitere aktuelle Meldungen zu schweren Verkehrsunfällen finden Leser auch in unserer Kategorie Unfälle.

Informationen über weitere Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gibt es außerdem in unserem Bereich Blaulicht. Offizielle Mitteilungen aus Bayern veröffentlicht zudem die Bayerische Polizei.

Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise

Die Verkehrspolizeiinspektion Passau sucht nun Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu dem grauen Porsche 911 machen können. Besonders wichtig sind Hinweise zum Fahrverhalten des Sportwagens vor und nach dem Unfall.

Zeugen können sich unter der Telefonnummer 0851 9511-5021 bei der Verkehrspolizeiinspektion Passau melden. Alternativ nimmt jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Auch Aufnahmen von Dashcams könnten für die Ermittlungen wichtig sein. Verkehrsteilnehmer, die am Dienstag gegen 18.45 Uhr auf der A3 bei Passau-Süd unterwegs waren, sollten deshalb prüfen, ob ihre Geräte möglicherweise relevante Szenen aufgezeichnet haben.

Weitere internationale Meldungen aus den Bereichen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr finden Sie bei Police Report Worldwide.

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