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13-Jährige stirbt in Badesee in Schleswig-Holstein

12. Juli 2026 3 Minuten gelesen
Tragischer Badeunfall in Groß Kummerfeld

Groß Kummerfeld. Ein Badeausflug in Schleswig-Holstein endete am Samstagabend tragisch. Einsatzkräfte haben eine vermisste 13-Jährige tot aus einem Badesee bei Groß Kummerfeld im Kreis Segeberg geborgen. Zuvor suchten Feuerwehr, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und weitere Helfer mehrere Stunden nach dem Mädchen.

Die Polizei untersucht nun die genauen Hintergründe des tragischen Badeunfalls. Dabei prüfen die Ermittler unter anderem, wie die Jugendliche ins Wasser gelangte und ob Alkohol bei dem Geschehen eine Rolle spielte.

Rettungskräfte finden zunächst eine 14-Jährige

Der Einsatz begann am Samstagabend zunächst aus einem anderen Grund. Nach Angaben der Polizei fanden Rettungskräfte in der Nähe des Sees eine 14 Jahre alte Jugendliche, die medizinische Hilfe benötigte. Der Rettungsdienst versorgte das Mädchen anschließend vor Ort.

Während des Einsatzes stellte sich jedoch heraus, dass ihre 13-jährige Begleiterin verschwunden war. Deshalb leiteten die Einsatzkräfte sofort eine umfangreiche Suche ein. Feuerwehr und DLRG durchsuchten sowohl das Gewässer als auch die nähere Umgebung. Außerdem kamen zahlreiche weitere Helfer zum Einsatz.

Da zunächst unklar blieb, wo sich die Jugendliche befand, suchten die Kräfte intensiv nach ihr. Mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligten sich nach Angaben des NDR an der Suchaktion. Schließlich entdeckten die Helfer das vermisste Mädchen im Wasser.

Wiederbelebungsversuche bleiben erfolglos

Die Einsatzkräfte bargen die 13-Jährige leblos aus dem Badesee. Anschließend versuchten Rettungskräfte, das Mädchen wiederzubeleben. Trotz aller Bemühungen konnten sie ihr Leben jedoch nicht mehr retten. Die Jugendliche starb noch am Einsatzort.

Für die anwesenden Angehörigen und Einsatzkräfte war die Situation besonders belastend. Deshalb standen auch Kräfte zur Betreuung der Betroffenen bereit. Weitere Einzelheiten zum persönlichen Umfeld der Jugendlichen veröffentlichten die Behörden zunächst nicht.

Kriminalpolizei untersucht den Badeunfall

Nach dem Tod der 13-Jährigen nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Die Beamten wollen nun klären, was sich vor dem Verschwinden des Mädchens am See ereignete. Darüber hinaus prüfen sie, ob die Jugendliche möglicherweise ebenfalls Alkohol konsumiert hatte.

Bislang gibt es jedoch keine abschließenden Erkenntnisse zum genauen Ablauf. Deshalb warnt die Polizei vor Spekulationen. Hinweise auf ein Verbrechen wurden zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Todesursache und zu den weiteren Umständen dauern an.

Gefahren beim Baden nicht unterschätzen

Der tragische Fall zeigt erneut, wie schnell eine vermeintlich harmlose Situation an einem See lebensgefährlich werden kann. Gerade natürliche Gewässer bergen Risiken, weil sich Wassertiefe, Temperatur und Strömung plötzlich verändern können. Außerdem können steile Uferbereiche oder schlechte Sicht die Rettung erschweren.

Die DLRG empfiehlt deshalb, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen. Zudem sollten Jugendliche und Erwachsene ihre eigenen Schwimmfähigkeiten realistisch einschätzen. Alkohol und Baden passen grundsätzlich nicht zusammen, weil Alkohol die Reaktion, Orientierung und körperliche Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen kann.

Weitere aktuelle Meldungen aus Deutschland finden Leser in unserer Rubrik Blaulicht. Darüber hinaus berichten wir regelmäßig über Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie über aktuelle Polizeimeldungen.

Ermittlungen dauern weiterhin an

Die Behörden wollen weitere Zeugen befragen und die Abläufe des Abends rekonstruieren. Erst nach Abschluss dieser Untersuchungen dürfte feststehen, wie es zu dem tödlichen Badeunfall in Groß Kummerfeld kommen konnte.

Hinweis: Dieser Artikel gibt den derzeit bestätigten Informationsstand wieder. Sobald die Polizei neue Erkenntnisse veröffentlicht, kann der Bericht ergänzt werden.

Weitere internationale Blaulichtmeldungen gibt es auf Police Report Worldwide.

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