Schwerer Verkehrsunfall auf der Klönnestraße nach illegalem Rennen
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Klönnestraße in Dortmund ist am Sonntagabend, 16. August 2026, ein 13-jähriger Junge schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll dem Unfall ein illegales Autorennen in Dortmund zwischen zwei Fahrzeugen vorausgegangen sein.
Der Unfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand beteiligten sich ein 27-jähriger Dortmunder mit einem VW Arteon und ein 23-jähriger Dortmunder mit einem BMW X5 an dem mutmaßlichen Rennen.
Zeugen berichten von stark überhöhter Geschwindigkeit
Laut Zeugen fuhren beide Fahrzeuge mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der Klönnestraße in Richtung Süden. Etwa auf Höhe der Inselstraße kam es schließlich zu dem folgenschweren Zusammenstoß.
Der 13-Jährige wollte zu diesem Zeitpunkt die Straße überqueren. Der VW Arteon kollidierte mit dem Jungen. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den 13-Jährigen auf den Gehweg, wo er schwer verletzt liegen blieb.
Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Jungen. Anschließend brachten Rettungskräfte ihn in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei bestand keine Lebensgefahr.
Weitere Meldungen zu schweren Unfällen und aktuellen Einsätzen findest Du im Bereich Verkehr. Aktuelle Polizeimeldungen veröffentlicht Blaulicht-Report außerdem unter News.
Polizei stellt Autos, Handys und Führerscheine sicher
Nach dem schweren Unfall leitete die Polizei umfangreiche Maßnahmen gegen die beiden Fahrer ein. Die Beamten stellten die Mobiltelefone, die beiden Autos sowie die Führerscheine der 27 und 23 Jahre alten Dortmunder sicher.
Die Ermittlungen laufen wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall. Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum ergaben sich laut Polizei bei keinem der beiden Fahrer.
Das illegale Autorennen in Dortmund steht damit im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen. Die Polizei Dortmund geht bereits seit Jahren schwerpunktmäßig gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene vor.
Auch auf Blaulicht-Report berichten wir regelmäßig über schwere Verkehrsunfälle. Zuletzt wurde beispielsweise ein schwerer Lkw-Unfall auf der A46 bei Neheim-Süd gemeldet. Weitere Meldungen aus Nordrhein-Westfalen findest Du in der Rubrik Deutschland.
162 Geschwindigkeitsverstöße bei Schwerpunkteinsatz
Wie ernst die Polizei das Problem nimmt, zeigte auch ein Schwerpunkteinsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Einsatzkräfte gingen dabei gezielt gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene vor.
Die Polizei richtete zwei Messstellen ein und registrierte insgesamt 162 Geschwindigkeitsverstöße. Zusätzlich kontrollierten Einsatzkräfte verschiedene bekannte Raser-Hotspots. Zahlreiche Beamte des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dortmund unterstützten den Einsatz.
Vier Fahrzeuge für Gutachten sichergestellt
Die Einsatzkräfte stellten vier Autos zur Erstellung von Gutachten sicher. Bei diesen Fahrzeugen bestand der Verdacht auf verbotene technische Veränderungen. Außerdem trafen die Beamten vier Fahrer an, die ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren.
Darüber hinaus fertigte die Polizei 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, erhob sieben Verwarngelder und vollstreckte zwei Haftbefehle.
Auf dem Wall, wo sich nach Angaben der Polizei erfahrungsgemäß viele Menschen aus der Raser-, Poser- und illegalen Tuningszene treffen, registrierten die Einsatzkräfte in der Spitze rund 300 Fahrzeuge. Laute Motorengeräusche und Hupkonzerte sorgten erneut für Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern.
Polizei kündigt weitere Kontrollen gegen Raser an
Die Polizei Dortmund kündigt weitere Schwerpunkteinsätze gegen die Szene an. Der schwere Unfall auf der Klönnestraße verdeutlicht aus Sicht der Behörde erneut die Gefahren verbotener Kraftfahrzeugrennen.
Das mutmaßliche illegale Autorennen in Dortmund und die schwere Verletzung des 13-Jährigen beschäftigen nun die Ermittler. Weitere Informationen zu Maßnahmen und Meldungen der zuständigen Behörde veröffentlicht die Polizei Dortmund.
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Erstellt mit Hilfe von KI
