Fischer überlebt 15 Tage in Unterwasserhöhle – Rettung nach Horror-Odyssee
San Francisco La Paz (Mexiko) – 15 Tage in völliger Dunkelheit, ohne Nahrung und tief unter der Wasseroberfläche: Der 31-jährige Fischer Erasto Crisanto Valdez hat eine kaum vorstellbare Zeit in einem weitverzweigten Höhlensystem überlebt. Schließlich gelang einem internationalen Rettungsteam die Rettung des schwer dehydrierten und unterernährten Mannes.
Der Fischer überlebt 15 Tage in einer Unterwasserhöhle, weil er in dem Höhlensystem einen entscheidenden Zufluchtsort fand: einen Luftraum, in dem er atmen konnte. Außerdem konnte Valdez Wasser aus einem unterirdischen Fluss trinken.
Was ihm das Überleben ermöglichte, bedeutete zugleich 15 Tage voller Ungewissheit. Valdez befand sich ohne Nahrung und ohne Licht in der Höhle. Er wusste nicht mehr, ob draußen gerade Tag oder Nacht herrschte.
Fischer verliert in Unterwasserhöhle jedes Zeitgefühl
Valdez schilderte später, dass er unter Schock gestanden habe, weil er den Ausgang nicht mehr finden konnte. Für ihn fühlte es sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Während seiner Zeit in der Höhle trank er, schlief und betete.
Wie sehr er sein Zeitgefühl verloren hatte, zeigte sich erst nach seiner Rettung: Valdez glaubte demnach, lediglich drei Tage in der Höhle verbracht zu haben. Tatsächlich waren bereits 15 Tage vergangen.
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Suchtrupps entdecken seine Harpune in der Tiefe
Während Valdez in der Dunkelheit ums Überleben kämpfte, lief die Suche nach ihm. Nach sechs Tagen entdeckten die Einsatzkräfte seine Harpune in rund 65 Metern Tiefe. Von dem vermissten Fischer selbst fehlte jedoch weiterhin jede Spur.
Die Bedingungen machten die Suche extrem schwierig. Die Sicht unter Wasser war schlecht. Gleichzeitig stellten scharfkantige und herausragende Felsen innerhalb des Höhlensystems selbst für erfahrene Taucher eine große Gefahr dar.
Ein internationales Team mit Kräften aus Mexiko, Deutschland, den USA und der Dominikanischen Republik setzte die Suche dennoch fort.
Taucher ruft in dunkle Höhle – und bekommt eine Antwort
Schließlich führte ein amerikanischer Höhlentaucher die entscheidende Suche durch. Nach 15 Tagen gelangte er in eine große, trockene Höhle. In der völligen Dunkelheit rief er in den Raum hinein.
Dann geschah das, womit zu diesem Zeitpunkt kaum noch jemand gerechnet hatte: Valdez antwortete.
Der vermisste Fischer lebte.
100 Meter unter Wasser bis zur rettenden Oberfläche
Mit der Entdeckung allein war die gefährliche Mission allerdings noch nicht beendet. Mehrere Taucher mussten den völlig entkräfteten Mann aus dem Höhlensystem zurückbringen.
Gemeinsam brachten sie Valdez über eine Strecke von rund 100 Metern unter Wasser zurück an die Oberfläche. Anschließend kam der 31-Jährige schwer dehydriert und unterernährt in ein Krankenhaus.
Dass der Fischer 15 Tage in der Unterwasserhöhle überlebt hatte, bezeichnete Valdez selbst als ein Wunder. Nach seiner Rettung zeigte er sich dankbar dafür, seine Kinder und seine Familie wiedersehen zu können.
Retter hatten sich bereits auf das Schlimmste eingestellt
Auch der an der Rettung beteiligte mexikanische Höhlenforscher Carlos Jimenez sprach von einem Wunder. Das Team hatte sich nach der langen Zeit bereits darauf eingestellt, Valdez möglicherweise nicht mehr lebend zu finden.
Stattdessen endete die dramatische Suche nach 15 Tagen mit einer Rettung: Der Fischer überlebt 15 Tage in der Unterwasserhöhle – ohne Nahrung, ohne Tageslicht und ohne zu wissen, ob ihn die Suchmannschaften jemals finden würden.
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Erstellt mit Hilfe von KI
