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2.667 Kilometer in 48 Stunden: Polizei stoppt Kleintransporter bei Bremen

28. September 2026 2 Minuten gelesen
Kleintransporter bei Bremen gestoppt

Polizei verordnet Zwangspause!

Eine Routinekontrolle der Polizei Bremen hat am Sonntag eine außergewöhnlich lange Fahrt beendet. Die Verkehrsbereitschaft stoppte einen serbischen Kleintransporter, dessen 32 Jahre alter Fahrer auf dem Weg von Portugal nach Dänemark war. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann innerhalb von nur 48 Stunden insgesamt 2.667 Kilometer zurückgelegt.

Kleintransporter bei Bremen gestoppt

Gegen 14:45 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte den Kleintransporter kurz vor der Anschlussstelle Mahndorf. Dabei überprüften die Beamten auch die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten.

Der 32-Jährige erklärte zunächst, dass sein Fahrzeug keinen Fahrtenschreiber besitze. Sein Chef habe ihn angewiesen, seine Zeiten handschriftlich zu dokumentieren. Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten jedoch ein eingebautes Kontrollgerät.

Fahrtenschreiber laut Polizei mit Klebeband versteckt

Nach Angaben der Polizei war der Fahrtenschreiber mit Klebeband abgeklebt und versteckt worden. Die Beamten verglichen daraufhin die handschriftlichen Aufzeichnungen des Fahrers mit den tatsächlich im Fahrtenschreiber gespeicherten Daten.

Dabei stellten sie erhebliche Abweichungen fest. Auf der Strecke von Portugal bis nach Bremen saß der Fahrer innerhalb von gut 48 Stunden mehr als 31 Stunden am Steuer. Dabei fuhr er laut Polizei teilweise mehrere Stunden ohne Pause.

Die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten sollen sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Fahrer schützen. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) informiert ausführlich über die geltenden Sozialvorschriften im Straßenverkehr.

Polizei ordnet 45 Stunden Pause an

Für den Fahrer endete die Fahrt bei Bremen vorerst. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt und ordnete eine 45-stündige Zwangspause an. Zusätzlich behielten die Einsatzkräfte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro ein.

Das weitere Verfahren übergab die Polizei an das zuständige Bundesamt für Logistik und Mobilität. Dem Unternehmer drohen nach Angaben der Polizei weitere Bußgelder in vierstelliger Höhe.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Verkehr gibt es in unserem Verkehrsressort. Aktuelle überregionale Meldungen finden Leser außerdem unter Deutschland.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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