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2016 Sohn angezündet, jetzt Haus in Brand gesetzt! Mutter steht in Regensburg vor Gericht

5. März 2026 3 minutes read
Brandstiftung Regensburg Mutter

Regensburg: Mutter gesteht Brandstiftung am eigenen Haus

Vor dem Landgericht Regensburg muss sich derzeit eine 45-jährige Frau verantworten, die ihr eigenes Haus in Brand gesetzt haben soll. Die Angeklagte gestand im Prozess, dass sie im Schlafzimmer ihres Hauses in Mötzing (Bayern) Bettwäsche mit einem Feuerzeug angezündet hatte. Der Brand verursachte nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Sachschaden von rund 500.000 Euro.

Brandstiftung in Regensburg gegen Mutter: Feuer im eigenen Haus gelegt

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ereignete sich die Brandstiftung am 18. Juni 2025. Die Angeklagte soll im Beisein ihres damals 15-jährigen Sohnes Marihuana konsumiert haben. Anschließend habe sie im Schlafzimmer Feuer gelegt. Die Verteidigung erklärte vor Gericht, ihre Mandantin leide an einer Schizophrenie und könne krankheitsbedingt die Folgen ihres Handelns nicht vollständig einschätzen.

Die Angeklagte bestätigte im Prozess, dass sie die Bettwäsche entzündet hatte. Ihre Anwältin erklärte dazu, ihre Mandantin erkenne aufgrund ihrer Erkrankung häufig keine Grenzen und könne die Konsequenzen ihres Verhaltens nicht richtig beurteilen.

Weitere Vorwürfe gegen die Angeklagte

Neben der Brandstiftung wirft die Staatsanwaltschaft der Frau weitere Taten vor, die sich im Jahr 2025 ereignet haben sollen. So soll sie ihrem Sohn eine Schachtel mit Marihuana gegeben haben. Außerdem steht der Vorwurf im Raum, sie habe ihren Hund gewürgt. Diesen Vorwurf bestreitet die Angeklagte jedoch.

Die Verteidigung erklärte vor Gericht, die Frau habe ihren Hund stets geliebt und gut behandelt. Alle übrigen Vorfälle tue ihr sehr leid.

Frühere Verurteilung belastet Angeklagte

Bereits im Jahr 2017 war die Frau am Landgericht Regensburg zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Damals ging es um Misshandlung von Schutzbefohlenen. Laut Gericht hatte sie 2016 einen brennenden Benzinkanister auf ihren fünfjährigen Sohn geworfen.

Nach diesem Vorfall kamen der Junge und seine vier Geschwister in eine Betreuungseinrichtung. Laut Aussagen einer Erzieherin im aktuellen Prozess habe sich der Sohn bis heute nicht vollständig von den Ereignissen erholt.

Kinder leben weiterhin in Betreuung

Seit dem damaligen Vorfall leben alle fünf Kinder außerhalb der Familie. Im aktuellen Verfahren berichteten Betreuer, dass die Kinder ihre Eltern trotz der Geschehnisse weiterhin sehr lieb hätten.

Die Angeklagte selbst äußerte vor Gericht die Hoffnung, ihre Kinder könnten sie später in einer psychiatrischen Einrichtung besuchen.

Urteil wird Mitte März erwartet

Das Gericht prüft derzeit, ob die Frau aufgrund einer psychischen Erkrankung möglicherweise nicht schuldfähig war. In diesem Fall könnte eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet werden.

Richter Wolfgang Schirmbeck kündigte an, dass das Urteil am 13. März verkündet werden soll.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Deutschland findest Du auch in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland.

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