Fahrerflucht in Lübeck: 23-jährige Frau stirbt nach schwerem Verkehrsunfall
Ein tragischer Verkehrsunfall erschüttert Lübeck: Eine 23-jährige Frau ist nach einer mutmaßlichen Fahrerflucht ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Polizei fand die junge Frau in der Nacht zu Freitag, dem 16. Januar 2026, schwer verletzt auf der Fahrbahn der Berliner Allee. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer entdeckte die Frau und alarmierte umgehend die Einsatzkräfte.
Schwer verletzt auf der Berliner Allee entdeckt
Nach bisherigen Erkenntnissen erfasste ein bislang unbekanntes Fahrzeug die 23-Jährige im Lübecker Stadtteil St. Jürgen. Der oder die Fahrer/in hielt nicht an, leistete keine Hilfe und flüchtete vom Unfallort. Rettungskräfte brachten die lebensgefährlich verletzte Frau sofort in ein Krankenhaus.
Trotz intensiver medizinischer Versorgung verschlechterte sich ihr Zustand. Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, erlag die junge Frau schließlich ihren schweren Verletzungen. Die Verstorbene stammte aus dem Stadtteil St. Jürgen.
Ermittlungen wegen Fahrerflucht ausgeweitet
Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck bestätigten den Tod der Frau am Sonntag. Die Ermittler gehen derzeit von einer Fahrerflucht in Lübeck aus. Ursprünglich leiteten die Behörden ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.
Nach dem Tod der 23-Jährigen prüfen Staatsanwaltschaft und Polizei nun jedoch auch den Verdacht eines möglichen Tötungsdelikts. Der flüchtige Unfallfahrer oder die Unfallfahrerin steht weiterhin nicht fest.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zu Freitag verdächtige Beobachtungen im Bereich der Berliner Allee gemacht haben oder Hinweise zu einem beschädigten Fahrzeug geben können, sich zu melden. Jede noch so kleine Information kann für die Aufklärung der Fahrerflucht in Lübeck entscheidend sein.
Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Verkehr findest Du auch in unserem Ressort Verkehr sowie in den News und unter Deutschland.
Offizielle Informationen stellen unter anderem die Polizei Schleswig-Holstein sowie die Staatsanwaltschaft Lübeck bereit.
