Tragischer Einsatz in Korschenbroich: 27-jähriger Zollmitarbeiter stürzt durch Hallendach und stirbt
Korschenbroich. Bei einer Kontrolle gegen Schwarzarbeit ist ein 27-jähriger Zollmitarbeiter in Nordrhein-Westfalen tödlich verunglückt. Der junge Mann befand sich gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften in einem Industriebetrieb in Korschenbroich, als er durch das Dach einer Halle brach und mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Obwohl seine Kollegen sowie die alarmierten Rettungskräfte sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begannen, kam für ihn jede Hilfe zu spät.
Der tragische Unfall ereignete sich am Dienstagvormittag, dem 28. Juli 2026. Nach den bislang vorliegenden Informationen führte der Zoll in dem Betrieb eine Kontrolle im Zusammenhang mit möglicher Schwarzarbeit durch. Während dieses Einsatzes betrat der 27-Jährige das Dach der Gewerbehalle. Dort gab ein Teil der Dachkonstruktion offenbar unter ihm nach, sodass der Zollmitarbeiter in das Innere des Gebäudes stürzte.
Kollegen beginnen sofort mit der Wiederbelebung
Unmittelbar nach dem Absturz eilten die anwesenden Kolleginnen und Kollegen zu dem schwer verletzten Mann. Sie leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und versuchten damit, das Leben ihres Kollegen zu retten. Wenig später trafen außerdem der Rettungsdienst sowie weitere Einsatzkräfte an der Unglücksstelle ein.
Trotz aller Bemühungen erlag der 27-Jährige jedoch noch am Einsatzort seinen schweren Verletzungen. Der plötzliche Tod des jungen Mitarbeiters löste sowohl beim Zoll als auch bei anderen Sicherheitsbehörden große Bestürzung aus.
Polizei untersucht die genaue Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des tödlichen Arbeitsunfalls aufgenommen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, weshalb die Dachfläche den Mitarbeiter nicht tragen konnte und wie es zu dem folgenschweren Absturz kam.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Behörden gehen deshalb derzeit von einem tragischen Unfall während der Dienstausübung aus. Die Untersuchungen zum genauen Ablauf dauern allerdings weiterhin an.
GdP Zoll trauert um verstorbenen Kollegen
Am Mittwochmorgen veröffentlichte die Gewerkschaft der Polizei, Fachbereich Zoll, eine öffentliche Trauerbekundung. Darin erklärte die Gewerkschaft, dass ein Kollege während der Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten ums Leben gekommen sei.
Das Mitgefühl gelte insbesondere seiner Familie, seinen Angehörigen, seinen Freunden sowie den Kolleginnen und Kollegen. Auch zahlreiche Menschen reagierten betroffen auf die Nachricht und sprachen den Hinterbliebenen sowie den Einsatzkräften ihr Beileid aus.
Der Todesfall zeigt auf besonders tragische Weise, welchen Gefahren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden auch bei vermeintlich routinemäßigen Kontrollen ausgesetzt sein können.
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Informationen zu den Aufgaben des Zolls und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit stellt außerdem der deutsche Zoll bereit.
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