"Bundespolizei"
Ein schwerer Arbeitsunfall in München-Neuaubing hat am Dienstagnachmittag (27. Oktober 2026) einen Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Bei Bauarbeiten an einer Oberleitung kam es zu einem gefährlichen Spannungsüberschlag. Dabei erlitt ein 49-jähriger Arbeiter schwere Verletzungen. Die Berufsfeuerwehr München rückte zur Rettung des Mannes aus.
Arbeitsunfall München-Neuaubing: Spannungsüberschlag an Oberleitung
Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen den S-Bahn-Haltepunkten München-Westkreuz und München-Neuaubing. Dort führte ein 49-jähriger rumänischer Staatsangehöriger Arbeiten an einer Oberleitung durch.
Während der Bauarbeiten kam es plötzlich zu einem Spannungsüberschlag am Fahrdraht. Dieser führte eine Spannung von 15.000 Volt. Infolgedessen erlitt der Arbeiter einen schweren Stromschlag.
Die genauen Umstände des Spannungsüberschlags sind bislang nicht geklärt. Die Bundespolizei untersucht deshalb, wie es zu dem folgenschweren Arbeitsunfall kommen konnte.
49-Jähriger erleidet schwere Verbrennungen und Armbruch
Der Stromschlag verursachte bei dem 49-Jährigen erhebliche Verletzungen. Nach Angaben der Bundespolizei erlitt der Mann schwere Verbrennungen am Oberkörper. Außerdem zog er sich eine Armfraktur zu.
Trotz der schweren Verletzungen bestand nach bisherigen Erkenntnissen keine Lebensgefahr.
Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr München bargen den verletzten Arbeiter und übernahmen zunächst die medizinische Versorgung vor Ort. Anschließend brachten Rettungskräfte den Mann zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.
Keine Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr
Der Arbeitsunfall in München-Neuaubing hatte keine zusätzlichen Auswirkungen auf den Zugverkehr. Der betroffene Streckenabschnitt zwischen München-Westkreuz und München-Neuaubing war bereits wegen der genehmigten Bauarbeiten gesperrt.
Deshalb mussten die Verantwortlichen aufgrund des Unfalls keine weiteren Einschränkungen im Bahnbetrieb veranlassen.
Bundespolizei ermittelt zur Unfallursache
Nach dem schweren Stromunfall nahm die Bundespolizei Ermittlungen auf. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie es während der Arbeiten an der Oberleitung zu dem Spannungsüberschlag kommen konnte.
Weitere Erkenntnisse zur genauen Unfallursache liegen bislang nicht vor.
Der Arbeitsunfall in München-Neuaubing zeigt, welche erheblichen Gefahren von Hochspannungsleitungen ausgehen können. Der verletzte 49-Jährige erlitt schwere Verbrennungen und einen Armbruch, überlebte den Vorfall jedoch nach bisherigen Angaben ohne lebensbedrohliche Verletzungen.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
