50-Jähriger greift Polizeibeamte im Münchner Hauptbahnhof an – Drei Einsatzkräfte verletzt
Ein 50-jähriger rumänischer Staatsangehöriger hat am Mittwochmittag (8. Juli) im Münchner Hauptbahnhof mehrere Polizeibeamte angegriffen und dabei drei Einsatzkräfte leicht verletzt. Gegen den wohnsitzlosen Mann laufen nun Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Er soll einem Haftrichter vorgeführt werden.
Aggressives Verhalten trotz Hausverbots
Gegen 13:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Bayerischen Landespolizei gemeinsam zur Bahnhofsmission im Münchner Hauptbahnhof gerufen. Der 50-Jährige hielt sich dort trotz eines bestehenden Hausverbots auf und verhielt sich gegenüber den Mitarbeitenden aggressiv.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Polizeibeamte dem Mann bereits mehrfach einen Platzverweis für den Hauptbahnhof erteilt. Diesen missachtete er jedoch wiederholt.
Massiver Widerstand bei Ingewahrsamnahme
Da der Mann den erneuten polizeilichen Anordnungen nicht nachkam, entschieden die Einsatzkräfte, ihn zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam zu nehmen. Bereits während dieser Maßnahme zeigte sich der 50-Jährige hochaggressiv und leistete erheblichen Widerstand.
Im weiteren Verlauf griff er die Polizeibeamten körperlich an und versuchte mehrfach, die Einsatzkräfte anzuspucken. Die Beamten setzten daraufhin unmittelbaren Zwang ein, um den Mann unter Kontrolle zu bringen und ihn zur Dienststelle zu verbringen.
Drei Beamte leicht verletzt
Bei dem Einsatz erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Nach einer medizinischen Versorgung konnten sie ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete an, den wohnsitzlosen Tatverdächtigen einem Haftrichter vorzuführen. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.
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