Tödliche Auseinandersetzung am Dortmunder Hauptbahnhof – 63-Jähriger stirbt nach Angriff
Nach einer tödlichen Auseinandersetzung am Dortmunder Hauptbahnhof ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Der Vorfall ereignete sich bereits kurz vor Weihnachten, hatte jedoch erst Tage später ein tödliches Ende.
Streit zwischen Taxi- und Uber-Fahrer eskaliert
Am 23. Dezember 2025 kam es gegen 16:20 Uhr im Bereich der Taxistände vor dem Dortmunder Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 37-jähriger Dortmunder, der als Taxifahrer arbeitete, geriet mit einem 63-jährigen Uber-Fahrer in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der jüngere Mann seinem Kontrahenten ins Gesicht.
Der 63-Jährige stürzte infolge des Schlages zu Boden und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten den Mann umgehend in ein Krankenhaus. Ärzte stellten zu diesem Zeitpunkt bereits Lebensgefahr fest.
Schwerverletzter stirbt im Krankenhaus
Trotz intensiver medizinischer Behandlung verschlechterte sich der Zustand des Mannes in den folgenden Tagen. Am 4. Januar 2026 verstarb der 63-jährige Dortmunder schließlich im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen. Damit erhielt der Fall eine neue strafrechtliche Dimension.
Die Polizei Dortmund richtete daraufhin eine Mordkommission ein. Staatsanwaltschaft und Polizei führen die Ermittlungen nun gemeinsam wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die tödliche Auseinandersetzung am Dortmunder Hauptbahnhof beschäftigt seitdem auch die Öffentlichkeit.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Die Ermittler prüfen aktuell den genauen Ablauf der Tat, mögliche Zeugenhinweise sowie den Hintergrund des Streits. Insbesondere der Konflikt zwischen Taxi- und Uber-Fahrern rund um den Hauptbahnhof steht dabei im Fokus der Untersuchungen.
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Behörden bitten um Hinweise
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die den Vorfall am 23. Dezember beobachtet haben, sich zu melden. Offizielle Informationen stellt die Polizei Dortmund bereit. Auch die Staatsanwaltschaft Dortmund informiert über den Fortgang der Ermittlungen.
Für Presseanfragen steht Staatsanwältin Maribel Andersson unter der Telefonnummer 0231/926-26123 zur Verfügung. Die Ermittlungen zur tödlichen Auseinandersetzung am Dortmunder Hauptbahnhof dauern derzeit an.
