80 Prozent Überladung auf der A3 bei Weiskirchen festgestellt
Eine 80 Prozent Überladung auf der A3 bei Weiskirchen haben Beamte der Verkehrsinspektion am Freitagvormittag auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Köln aufgedeckt. Gegen 10.55 Uhr kontrollierte eine Streife einen in Moldawien zugelassenen Kleintransporter auf der Tank- und Rastanlage Weiskirchen Nord.
Kontrolle auf Rastanlage Weiskirchen Nord bringt Verdacht
Die Polizisten führten eine routinemäßige Fahrzeug- und Personenkontrolle durch. Während der Überprüfung ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Überladung des Transporters. Daraufhin veranlassten die Beamten eine Verwiegung des Fahrzeugs.
Das Ergebnis bestätigte den Verdacht deutlich: Nach Abzug der Messtoleranz brachte der Kleintransporter 6.320 Kilogramm auf die Waage. Die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beträgt jedoch lediglich 3,5 Tonnen.
Deutliche Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse
Damit lag eine 80 prozentige Überladung vor. Das Fahrzeug überschritt die erlaubte Gesamtmasse um rund 80 Prozent. Eine derart erhebliche Überladung kann die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigen und stellt ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar.
Der 42-jährige Fahrer erklärte gegenüber den Einsatzkräften, dass er sich auf einer privaten Fahrt befinde. Er transportiere Gepäckstücke von Moldawien nach Belgien.
Sicherheitsleistung und Weiterfahrt untersagt
Zur Sicherung des eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahrens erhoben die Beamten vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro. Zudem untersagten sie die Weiterfahrt.
Erst nach ordnungsgemäßer Reduzierung der Ladung und Herstellung eines verkehrssicheren Zustands durfte der Transport fortgesetzt werden.
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Informationen zur Verkehrssicherheit stellt unter anderem die Polizei Deutschland bereit.
