Rund 80 Einsatzkräfte haben bei einer umfangreichen Großkontrolle auf der A61 insgesamt 64 Fahrzeugkombinationen überprüft. Die behördenübergreifende Kontrollaktion fand auf dem Parkplatz Menhir statt. Dabei stellten die Kräfte zahlreiche Verstöße fest. In zwölf Fällen untersagten sie die Weiterfahrt oder stellten diese zunächst zurück.
An der Kontrolle beteiligten sich Polizeikräfte aus Rheinland-Pfalz und Hessen. Auch das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie der Zoll wirkten mit.
Zusätzlich unterstützten Experten für Abfall und Gefahrgut des Landeskriminalamtes, der Sonder-Abfall-Management GmbH und des Gefahrstoffzuges des Landkreises Alzey-Worms die Einsatzkräfte.
64 Fahrzeugkombinationen bei Großkontrolle auf der A61 überprüft
Die Kontrolle richtete sich auf den gewerblichen Güter- und Personenverkehr. Die Einsatzkräfte überprüften dabei die Einhaltung verschiedener Vorschriften.
Im Fokus standen unter anderem straßenverkehrsrechtliche, fahrpersonalrechtliche, technische und gewerberechtliche Vorgaben.
Insgesamt kontrollierten die knapp 80 eingesetzten Kräfte 64 Fahrzeugkombinationen. Bei der Hälfte der Fahrzeuge beziehungsweise der Fahrzeuginsassen stellten sie Beanstandungen fest.
Gravierende Mängel an Reifen und Bremsen
Die Einsatzkräfte entdeckten unter anderem Verstöße gegen die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten. Außerdem stellten sie technische Mängel sowie Verstöße gegen die zulässigen Abmessungen und Gewichte fest.
Teilweise fanden die Kontrolleure gravierende Mängel an Reifen oder Bremsen. Einige Fahrzeuge waren zudem deutlich überladen. Die festgestellten Überladungen erreichten bis zu 27 Prozent.
Zwölfmal Weiterfahrt untersagt oder zurückgestellt
Bei einigen Kontrollen blieb es nicht bei einer Beanstandung. In insgesamt zwölf Fällen untersagten die Verantwortlichen die Weiterfahrt oder stellten sie zunächst zurück.
Die betroffenen Fahrzeuge durften erst weiterfahren, nachdem die festgestellten Mängel beseitigt und ein verkehrssicherer Zustand hergestellt worden war.
Auch strafrechtlich relevante Sachverhalte festgestellt
Bei der Großkontrolle auf der A61 stellten die Einsatzkräfte außerdem strafrechtlich relevante Sachverhalte fest.
Dazu gehörten Fälle im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen unter dem Einfluss berauschender Mittel. Zudem stellten die Kräfte einen Aufenthalt im Bundesgebiet ohne erforderlichen Aufenthaltstitel fest.
Darüber hinaus leiten die zuständigen Stellen mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Mehrere Behörden arbeiten bei A61-Kontrolle zusammen
Die Kontrollaktion zeigte nach Angaben der Polizei die Bedeutung einer länder- und behördenübergreifenden Zusammenarbeit bei der Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
