A9 bei Beelitz: Vier Verkehrsunfälle führen zu langen Staus – Mehrere Menschen verletzt
Auf der Autobahn 9 (A9) ist es am Donnerstagvormittag im Bereich Beelitz innerhalb kurzer Zeit zu insgesamt vier Verkehrsunfällen gekommen. Dadurch mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst mehrfach ausrücken. Während eine Person schwere Verletzungen erlitt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde, zogen sich mehrere weitere Beteiligte leichte Verletzungen zu. Außerdem kam es aufgrund der zahlreichen Einsätze zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und kilometerlangen Staus.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Beelitz und Brück
Den folgenschwersten Unfall registrierten die Einsatzkräfte zwischen den Anschlussstellen Beelitz und Brück in Fahrtrichtung Leipzig. Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierten dort vier Fahrzeuge miteinander. Rettungskräfte versorgten die verletzten Personen unmittelbar an der Unfallstelle. Anschließend brachte ein Rettungshubschrauber eine schwer verletzte Person in eine Klinik. Darüber hinaus verletzten sich drei weitere Menschen leicht.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, während Polizei und Rettungsdienst den Einsatz koordinierten. Gleichzeitig mussten Abschleppunternehmen die beschädigten Fahrzeuge bergen. Deshalb konnte der Verkehr nur eingeschränkt fließen.
Weitere Unfälle verschärfen die Verkehrslage
Während die Einsatzkräfte noch mit dem ersten Unfall beschäftigt waren, ereigneten sich nahezu zeitgleich drei weitere Verkehrsunfälle auf der A9. Dadurch verschlechterte sich die ohnehin angespannte Verkehrslage zusätzlich.
Zwischen Niemegk und Brück kollidierte ein Wohnmobil mit einem vorausfahrenden Fahrzeug. Dabei verletzte sich der Fahrer beziehungsweise die Fahrerin des Wohnmobils leicht.
Kurze Zeit später kam es in Fahrtrichtung Potsdam zu einem weiteren Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Auch dort erlitt eine Person leichte Verletzungen und wurde medizinisch versorgt.
Der vierte Unfall ereignete sich schließlich zwischen Beelitz und Beelitz-Heilstätten. Nach ersten Erkenntnissen verlor eine Autofahrerin aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen und prallte gegen die Leitplanke. Auch sie musste vom Rettungsdienst behandelt werden.
Kilometerlange Staus auf der Autobahn
Da mehrere Fahrstreifen zeitweise gesperrt beziehungsweise abgesichert werden mussten, bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen lange Staus. Zahlreiche Autofahrer verloren dadurch viel Zeit. Erst nachdem die beschädigten Fahrzeuge geborgen und die Fahrbahnen gereinigt worden waren, entspannte sich die Verkehrslage nach und nach wieder.
Polizei ermittelt zur Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zu allen vier Verkehrsunfällen aufgenommen. Ob zwischen den einzelnen Ereignissen ein Zusammenhang besteht, ist derzeit noch unklar. Die Beamten prüfen nun die jeweiligen Unfallhergänge und werten vorhandene Spuren sowie Zeugenaussagen aus.
Gerade auf stark befahrenen Autobahnen können bereits kurze Bremsmanöver oder zu geringe Sicherheitsabstände weitere Auffahrunfälle auslösen. Deshalb appellieren Polizei und Verkehrsexperten regelmäßig an alle Verkehrsteilnehmer, ausreichend Abstand einzuhalten und ihre Geschwindigkeit den aktuellen Verkehrsverhältnissen anzupassen.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum aktuellen Verkehrsgeschehen sowie zu Polizeimeldungen finden Sie auf den Internetseiten der
Polizei Brandenburg.
Aktuelle Verkehrslagen und Stauinformationen veröffentlicht außerdem die
Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ).
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