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Achtung Betrug! Falsche Tochter meldet sich per WhatsApp

15. Dezember 2021 3 minutes read
20211214WhatsApp-Betrug

Erneut haben BetrĂ¼ger mit einem Verwandtentrick im Kreis Paderborn mehrere tausend Euro erbeutet. Per WhatsApp hatten sie sich als Tochter ausgegeben und die Mutter mit einer fiesen Legende per Chat hereingelegt.

Am späten Montagabend erhielt das 58-jährige Opfer eine WhatsApp-Meldung Ă¼ber eine unbekannte Nummer. “Hallo Mama, mein Handy hat ein Wasserschaden erlitten. Das ist jetzt meine vorĂ¼bergehende Nummer”, so lautete der erste Chatbeitrag. Arglos antwortete die Mutter am Dienstagmorgen und es entwickelte sich ein zunächst unverdächtiger Chatverlauf. “Das Handy sei im Klo gelandet und mĂ¼sse jetzt trocken”, hieĂŸ es beispielsweise. Auch fĂ¼r die Unerreichbarkeit per Anruf hatte die “Tochter” eine Ausrede. Später chattete sie, sie mĂ¼sse eine dringende Ăœberweisung tätigen und bat ihre Mutter, die Summe auszulegen. Die falsche Tochter schickte die Bankverbindung und wollte ein Foto von der Ăœberweisung per Chat als Bestätigung. Die Mutter Ă¼berwies am Dienstagnachmittag fast 4.000 Euro auf das ausländische Konto und schickte das geforderte Foto im WhatsApp-Chat, der sodann endete. Als die echte Tochter am späteren Nachtmittag mit ihrer bekannten Nummer anrief, flog der Betrug auf.

Schon Ende November hatte ein 59-jähriger Paderborner eine ähnliche Summe an WhatsApp-BetrĂ¼ger Ă¼berwiesen. “Hallo Papa…” hatte der Messenger-Chat in dem Fall begonnen. Die Bank konnte die Ăœberweisungen auf ein ausländisches Konto nicht mehr stornieren.

Die Polizei rät zur Vorsicht und appelliert: “Sie meinen, Sie wĂ¼rden darauf nicht hereinfallen? Kann sein. Vielleicht aber Ihre Eltern oder GroĂŸeltern, Freunde oder Bekannte. Deshalb appellieren wir an Sie: Warnen Sie die Menschen, die Ihnen nahestehen, vor dieser neuen Masche!”

So können Sie sich schĂ¼tzen:

   -	Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten 
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch
ab.
   -	Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer
nach.
   -	Seien Sie misstrauisch gegenĂ¼ber Geldforderungen egal, ob per 
Post, per E-Mail, am Telefon oder Ă¼ber Messenger-Dienste wie 
WhatsApp.
   -	Achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten   
Nachrichtendienstes.

Falls Sie Opfer geworden sind:

   -	Erstatten Sie immer eine Strafanzeige!
   -	Leisten Sie auf keinen Fall weitere Geldzahlungen.
   -	Informieren Sie Ihre Bank, um eventuell getätigte GeldflĂ¼sse 
anzuhalten oder rĂ¼ckgängig zu machen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unser Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz: Telefon 05251/3063900.

Weitere Informationen Ă¼ber Betrugsmaschen: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Foto:

Moderner “Enkeltrick” per Messenger. Vorsicht bei unbekannten Nummern oder Chats – hinter der vertrauten Person könnten BetrĂ¼ger stecken!

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