Brutaler Überfall in Berlin: Angeklagte (31) steht vor Gericht nach Angriff auf 100-jährige Frau
Vor dem Landgericht Berlin begann dieser Woche ein aufsehenerregender Prozess wegen mehrerer brutaler Raubüberfälle auf hochbetagte Frauen. Im Mittelpunkt steht Cindy S. (31) aus Berlin-Spandau. Sie soll mehrere Seniorinnen überfallen und beraubt haben, darunter eine Frau, die mittlerweile 100 Jahre alt ist. Die Vorwürfe sind schwerwiegend und sorgen in der Hauptstadt für Bestürzung.
Mutmaßliche Täterin gestand Taten und zeigte Reue
Die Angeklagte saß sichtlich bewegt auf der Anklagebank, als sie vor dem Gericht über ihre Taten aussagte. Dabei weinte sie mehrfach und entschuldigte sich für ihr Verhalten. Sie räumte ein, dass sie sich der Schwere ihrer Handlungen nicht vollständig bewusst gewesen sei. Trotzdem stehen ihr mehrere Anklagepunkte ins Haus, darunter Raub und gefährliche Körperverletzung. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Erster Überfall: Gewalt gegen eine 78-jährige Bekannte
Der erste Überfall ereignete sich am 17. Juni 2024 in einem Wohnhaus in Berlin-Spandau. Die Angeklagte klingelte maskiert bei einer langjährigen Bekannten, einer 78-jährigen Frau. Ohne Vorwarnung sprühte sie der Seniorin Pfefferspray ins Gesicht, stieß sie zu Boden und schlug mehrfach den Kopf der Frau auf den Boden. Anschließend raubte sie Bargeld und Schmuck, bevor sie flüchtete. Die betroffene Frau erlitt eine Gehirnerschütterung und eine Augenverätzung. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Brutaler Angriff auf 100-jährige Frau mit Rollator
Nur wenige Stunden später kam es zum zweiten Überfall – diesmal mit einem der ältesten Opfer, die der Prozess je gesehen hat. Die Angeklagte soll eine zufällige 100-jährige Passantin, die gerade mit ihrem Rollator unterwegs war, mit brutaler Gewalt angegriffen haben. Dabei zog sie die Seniorin vom Rollator weg und riss an ihrer Tasche, bis der Riemen riss. Die Frau stürzte zu Boden und erlitt mehrere Verletzungen. Anschließend floh die Täterin mit etwa 100 Euro aus dem Geldbeutel der Frau. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Dritter Überfall in Pflegeeinrichtung
Der dritte Vorwurf betrifft einen weiteren Raub in einer Pflegeeinrichtung, in der die 31-jährige kurz zuvor gearbeitet hatte. Dabei soll sie einer weiteren Seniorin während eines Spaziergangs eine Halskette und zwei Eheringe vom Hals gerissen haben. Auch diese Tat deutet auf ein skrupelloses Vorgehen hin, da das Opfer der Angeklagten vertraute. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Hintergrund und Motiv
Laut Angaben der Angeklagten lag ihr Motiv in finanziellen Problemen und in ihrer Spielsucht. Sie habe dringend Geld für Drogen und Online-Casinos gebraucht, so ihre eigene Aussage vor Gericht. Sie betonte gleichzeitig, dass sie inzwischen eine Therapie gemacht habe und derzeit nüchtern lebe. :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Fortsetzung des Prozesses
Der Prozess um die brutalen Überfälle auf hilflose Seniorinnen wird am 28. Januar fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft wirft der 31-jährigen unter anderem besonders schweren Raub und gefährliche Körperverletzung vor. Die Öffentlichkeit und viele Berliner verfolgen den Fall mit großem Interesse. :contentReference[oaicite:5]{index=5}
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