Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten. In Sinzig und Mendig haben falsche Spendensammler Passanten angesprochen und um Geld für gehörlose Menschen gebeten. Doch statt kleiner Spenden verschwanden vierstellige Beträge von den Konten der Geschädigten.
Betrug in Sinzig und Mendig: Zwei Fälle bekannt
Bislang kennt die Polizei zwei Fälle. Einer ereignete sich in der Industriestraße in Sinzig, der andere in der Bahnstraße in Mendig.
In beiden Fällen sprach jeweils ein einzelner Täter die Geschädigten auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an. Die Täter gaben vor, Spenden für gehörlose Menschen zu sammeln.
Die angesprochenen Personen wollten jeweils einen kleinen Geldbetrag spenden. Allerdings nutzten die Täter die Hilfsbereitschaft offenbar gezielt aus.
Täter manipulieren offenbar EC-Kartenterminals
Für die angeblichen Spenden führten die Täter mobile EC-Kartenterminals mit sich. Damit sollten die Geschädigten ihre Geldzuwendungen bezahlen.
Während des Bezahlvorgangs manipulierten die Täter offenbar die Eingabe des Betrags. Dadurch buchten sie statt der gewünschten kleinen Spenden vierstellige Beträge von den Konten der Geschädigten ab.
Die Polizei warnt deshalb ausdrücklich vor dieser Vorgehensweise. Die beiden bislang bekannten Fälle zeigen, wie die Täter vermeintliche Spendensammlungen für ihren Betrug nutzen.
Polizei bittet um Hinweise
Nach den Vorfällen in Sinzig und Mendig sucht die Polizei weitere mögliche Geschädigte und Zeugen.
Wer ebenfalls auf diese Weise angesprochen wurde, soll sich bei der Polizei melden. Das gilt auch für Personen, die verdächtige Beobachtungen auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten gemacht haben.
Die Polizei möchte damit weitere Hinweise zu der Betrugsmasche erhalten.
Vorsicht bei angeblichen Spendensammlungen
Die geschilderten Fälle machen deutlich, dass auch vermeintlich kleine Spenden erhebliche finanzielle Folgen haben können.
Besonders wichtig ist deshalb ein genauer Blick auf den Betrag am Kartenterminal, bevor man eine Zahlung bestätigt.
Die Polizei bittet alle Betroffenen und möglichen Zeugen, Kontakt aufzunehmen.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
