Hamburg-Altona: Betrunkener Mann (34) eskaliert im Bahnhof – DB-Mitarbeiter beleidigt und bespuckt
Im Bahnhof Altona soll es am Dienstagabend (27.01.2026) zu einem massiven Zwischenfall gekommen sein. Nach aktuellem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll ein alkoholisierter Mann (34) gegen 19.35 Uhr wiederholt gegen das Alkoholkonsumverbot im Bahnhof verstoßen haben.
Mehrfach sollen Mitarbeiter des DB-Sicherheitsdienstes den Mann aufgefordert haben, das Biertrinken einzustellen und den Bahnhof Altona zu verlassen. Statt der Aufforderung nachzukommen, soll der 34-Jährige umgehend mit schweren Beleidigungen sowie Bedrohungen reagiert haben. Dabei soll er nicht nur die DB-Mitarbeiter, sondern auch deren Familienangehörige verbal angegriffen haben.
Platzverweis eskaliert: Spucken ins Gesicht
Als die Sicherheitsdienstmitarbeiter den Platzverweis durchsetzen wollten, soll der Aggressor einem DB-Mitarbeiter (23) direkt ins Gesicht gespuckt haben. Die DB-Mitarbeiter fixierten den Mann daraufhin vor Ort, bis die zwischenzeitlich angeforderte Bundespolizei eintraf.
Auch gegenüber den Einsatzkräften soll der deutsche Staatsangehörige äußerst aggressiv aufgetreten sein. Die Bundespolizisten fesselten den Mann unter Androhung polizeilicher Zwangsmaßnahmen und brachten ihn anschließend zum Funkstreifenwagen.
Zwangsmaßnahmen am Bundespolizeirevier Altona
Am Bundespolizeirevier Altona in der Harkortstraße setzte sich die aggressive Situation fort. Der Mann soll sich geweigert haben, den Streifenwagen zu verlassen. Die Beamten mussten deshalb Zwangsmaßnahmen anwenden, um ihn aus dem Fahrzeug zu führen.
1,54 Promille und Pfefferspray sichergestellt
Ein im Polizeirevier durchgeführter Atemalkoholtest ergab laut Bundespolizei einen Wert von 1,54 Promille. Bei der Durchsuchung der Bekleidung entdeckten die eingesetzten Bundespolizisten zudem ein mitgeführtes Pfefferspray und stellten dieses sicher.
Ein angeforderter Arzt stellte anschließend die Gewahrsamsfähigkeit fest. Danach erhielt der 34-Jährige in einer Gewahrsamszelle ausreichend Gelegenheit, sich zu beruhigen. Später entließen die Einsatzkräfte den Mann wieder.
Strafverfahren eingeleitet – Ermittlungen laufen
Gegen den polizeilich bekannten Mann leitete die Bundespolizei entsprechende Strafverfahren ein. Im Raum stehen unter anderem der Verdacht auf Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung. Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg übernimmt die weiteren Ermittlungen.
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