Brand in Beverungen in Obdachlosenunterkunft
Nach einem verheerenden Feuer in einer Obdachlosenunterkunft in Beverungen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt.
Einen politischen oder fremdenfeindlichen Hintergrund schließen die Behörden derzeit aus.
Feuer am Nachmittag entdeckt
Der Brand wurde am Mittwoch, 22. April, gegen 16 Uhr in der Straße „Bahnhof“ entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen im Gebäude, sodass glücklicherweise niemand verletzt wurde.
Dennoch entwickelte sich das Feuer schnell zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen über mehrere Stunden hinweg. Trotz intensiver Löscharbeiten konnten sie nicht verhindern, dass das Gebäude weitgehend zerstört wurde.
Auch ein angrenzendes Nachbargebäude wurde durch die Hitze und das Feuer beschädigt.
Gebäude teilweise eingerissen
Während der Nacht mussten Teile des Gebäudes kontrolliert eingerissen werden. Nur so konnten die Feuerwehrleute verbliebene Glutnester erreichen und endgültig löschen. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich liegen.
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Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung
Brandermittler der Polizei Höxter untersuchten am Folgetag die Brandstelle. Dabei stellten sie fest, dass vermutlich vor dem Gebäude gelagertes Mobiliar absichtlich in Brand gesetzt wurde. Die Flammen griffen anschließend auf das Gebäude über und verursachten den massiven Schaden.
Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Die Brandstelle wurde inzwischen wieder freigegeben.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Polizei ruft mögliche Zeugen dazu auf, sich zu melden.
Besonders relevant sind Beobachtungen rund um den Zeitpunkt der Brandentstehung. Gesucht werden Hinweise zu Personen, die sich im Umfeld des Gebäudes aufgehalten haben oder möglicherweise vom Tatort geflüchtet sind.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen oder über die offizielle Seite der Polizei NRW.
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