Raser mit 104 km/h bei 50 km/h
Im Rahmen der europaweiten Speedweek hat die Polizei Bremen am Mittwoch umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Der sogenannte Blitzermarathon führte dabei zu einem deutlichen Ergebnis: Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 837 Tempoverstöße fest. Der Blitzermarathon Bremen zeigte erneut, wie verbreitet Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr sind.
Kontrollen an zentralen Verkehrsachsen
Die Polizei führte die Maßnahmen gezielt an wichtigen Verkehrsadern sowie sensiblen Bereichen durch. Besonders im Umfeld von Schulen sowie Einrichtungen für Kinder und Seniorinnen und Senioren kontrollierten die Beamten verstärkt.
Mobile Messstellen richteten die Einsatzkräfte unter anderem am Buntentorsteinweg, an der Oldenburger Straße sowie am Autobahnzubringer Hemelingen ein. Zusätzlich kam ein sogenannter Enforcement-Trailer an der B75, der Utbremer Straße und der Neuenlander Straße zum Einsatz. Ein Videowagen überwachte parallel den Verkehr auf den Bremer Autobahnen.
Schwerwiegende Verstöße und zahlreiche Fahrverbote
Der Blitzermarathon in Bremen brachte auch gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen ans Licht. Viele Verstöße ziehen empfindliche Konsequenzen nach sich – darunter hohe Bußgelder, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote.
Besonders auffällig war ein Fahrer auf dem Autobahnzubringer Hemelingen. Die Polizei stoppte ihn mit 104 km/h bei erlaubten 50 km/h. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Insgesamt verhängten die Einsatzkräfte mehr als 25 Fahrverbote. Neben den Tempoverstößen stellten die Beamten auch weitere Verkehrsdelikte fest, darunter Verstöße gegen die Gurtpflicht.
Polizei setzt auf Prävention und Gespräche
Während des Blitzermarathon in Bremen suchten die Einsatzkräfte auch aktiv das Gespräch mit Verkehrsteilnehmern. Viele zeigten sich einsichtig und reagierten verständnisvoll auf die Maßnahmen.
Polizeipräsident Dirk Fasse erklärte dazu: „Die Ergebnisse zeigen: Viele Verkehrsteilnehmer überschreiten nach wie vor die erlaubten Geschwindigkeiten. Da genau dies zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt, setzen wir weiter konsequent auf Kontrollen und Prävention, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen.“
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