Polizei räumt Gebäude und durchsucht Gleise
Eine Bombendrohung am Hauptbahnhof hat am Mittwochmittag einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein bislang unbekannter Anrufer meldete gegen 12:45 Uhr über den Zentralruf der Polizei, dass Sprengstoff im Gebäude abgelegt worden sei. Die Einsatzkräfte reagierten sofort und leiteten umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ein.
Bahnhof umgehend geräumt und abgesperrt
Nach Eingang der Drohung räumte die Polizei den Hauptbahnhof vollständig. Gleichzeitig sperrten Einsatzkräfte das Gebäude sowie angrenzende Bereiche großräumig ab, um mögliche Gefahren für Reisende und Personal auszuschließen.
Die Einsatzleitung forderte Spezialkräfte der Bundespolizei an. Delaborierer – Experten für den Umgang mit möglichen Sprengstoffen – übernahmen anschließend die systematische Durchsuchung des Bahnhofsgebäudes.
Spezialroboter untersucht verdächtigen Gegenstand
Während der Suche entdeckten die Einsatzkräfte einen verdächtigen Gegenstand auf einem Gleis. Um kein Risiko einzugehen, setzten die Spezialkräfte einen technischen Roboter ein, der den Gegenstand aus sicherer Entfernung untersuchte.
Nach intensiver Kontrolle stellte sich heraus, dass sich kein Sprengstoff im Hauptbahnhof befand. Die Einsatzkräfte konnten daher Entwarnung geben.
Sperrungen aufgehoben – Bahnhof wieder geöffnet
Nachdem die Durchsuchung abgeschlossen war und keine Gefahr mehr bestand, hob die Polizei die Absperrmaßnahmen auf. Der Hauptbahnhof wurde anschließend wieder für Reisende geöffnet und der Bahnverkehr konnte schrittweise normal weiterlaufen.
Kriminalpolizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen. Ziel der Ermittlungen ist es, den Anrufer zu identifizieren, der die Bombendrohung am Hauptbahnhof gemeldet hat.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass falsche Bombendrohungen schwerwiegende Konsequenzen haben können. Neben strafrechtlichen Folgen können den Verursachern auch die Kosten eines solchen Großeinsatzes in Rechnung gestellt werden. Zusätzlich sind mögliche zivilrechtliche Forderungen denkbar.
Weitere Polizeimeldungen und aktuelle Einsätze findest Du auch im Bereich News, unter Deutschland sowie in der Kategorie Fahndungen. Informationen der Bundespolizei stellt außerdem die Bundespolizei bereit.
