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Bombendrohungen gegen Flugzeuge: Kampfjets im Einsatz

5. November 2026 4 Minuten gelesen
Bombendrohungen gegen Flugzeuge
Von Redaktion Blaulicht Report

Bombendrohungen gegen Flugzeuge haben am Donnerstag (5. November 2026) mehrere europäische Länder beschäftigt. Zahlreiche Passagiermaschinen waren betroffen. Einige Flugzeuge mussten außerplanmäßig landen. Zudem stiegen in mehreren Ländern Kampfjets auf. Wer hinter den Drohungen steckt, ist bislang unklar.

Airbus mit 157 Menschen nach Frankreich umgeleitet

Ein Airbus A320-214 der Fluggesellschaft Aer Lingus startete um 6.25 Uhr in Dublin. An Bord befanden sich 151 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Das Ziel der Reise war Rom.

Nach einer Bombendrohung änderte die Maschine jedoch ihren Kurs. Statt nach Italien flog der Airbus zum Militärstützpunkt Évreux in Frankreich.

Daraufhin stiegen französische Kampfjets auf. Sie begleiteten das Passagierflugzeug während des Fluges.

Die französische Luftwaffe bestätigte den Einsatz gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Nachdem die Maschine zunächst mehrere Kreise geflogen hatte, landete sie gegen 10 Uhr auf dem Militärflughafen. Anschließend verließen alle 157 Menschen das Flugzeug.

Spezialisten des Militärs untersuchen die Maschine auf mögliche Sprengsätze.

Auch am Flughafen Rom gab es eine Bombendrohung

Die Bombendrohungen gegen Flugzeuge betrafen auch Italien. Dort landete eine Maschine der Fluggesellschaft Finnair aus Helsinki.

Auch gegen dieses Flugzeug lag eine Bombendrohung vor. Deshalb begleiteten Kampfjets der italienischen Luftwaffe die Maschine.

Der Flughafen Rom war offenbar für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Laut Flughafenübersicht starteten zwischen 10.15 und 10.45 Uhr keine Maschinen.

Vier Flugzeuge am Flughafen Wien betroffen

Auch am Flughafen Wien-Schwechat gingen Drohungen ein. Gegen 8.50 Uhr erhielt der Flughafen eine E-Mail mit einer abstrakten Drohung.

Nach Angaben der Polizei betraf die Nachricht vier Flugzeuge. Daraufhin griffen die Sicherheitsmaßnahmen.

Die Einsatzkräfte durchsuchten die betroffenen Maschinen. Allerdings fanden sie nichts.

Der Flughafenbetrieb lief laut Polizei ohne Einschränkungen weiter. Auch die Passagiere bemerkten nichts von den Maßnahmen.

Das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung ermittelt.

Drei Ryanair-Flugzeuge nach Bulgarien umgeleitet

In Bulgarien mussten drei Maschinen der Fluggesellschaft Ryanair außerplanmäßig landen.

Zwei Flugzeuge aus Kopenhagen und Madrid landeten in Sofia. Eine weitere Maschine aus London wurde dagegen nach Plowdiw umgeleitet.

Auch in Belgien gab es eine Bombendrohung. Dort landete ein Passagierflugzeug der polnischen Fluggesellschaft LOT in Brüssel.

Zur Sicherheit stiegen MiG-29-Kampfjets auf. Sie begleiteten die Passagiermaschine.

Polizei kontrolliert vier Flugzeuge in Prag

Weitere Bombendrohungen gegen Flugzeuge meldete die tschechische Polizei.

Demnach gingen am Donnerstag Drohungen gegen vier Maschinen auf dem Weg nach Prag ein.

Nach der Landung kontrollierten die Behörden die Flugzeuge. Dabei fanden sie keine Sprengsätze.

Auch zwei Maschinen der griechischen Fluggesellschaft Aegean waren betroffen. Sie kamen aus Athen und Thessaloniki.

Trotz der Drohungen erreichten beide Flugzeuge ihre geplanten Zielflughäfen. Diese lagen in Wien und Mailand.

Bombendrohungen gegen Flugzeuge häufen sich

Die aktuellen Vorfälle gehören zu einer Serie von Bombendrohungen in Europa.

Bereits im Verlauf der Woche waren Flüge von LOT, SAS, Wizz Air und Ryanair betroffen. Die Drohungen führten zu Kontrollen und Umleitungen.

Außerdem begleiteten italienische Kampfjets in einem Fall ein Flugzeug bis zur Landung.

Bei diesen vorherigen Vorfällen gab es nach den vorliegenden Angaben keine Verletzten. Auch Bomben fanden die Einsatzkräfte nicht.

Ein Sprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich erklärte gegenüber BILD, dass solche Drohungen seit Jahren vorkommen.

Allerdings häuften sich die Vorfälle gegen die amerikanische und europäische Luftfahrt seit einigen Wochen.

Die aktuelle Serie fällt zudem in eine Zeit erhöhter sicherheitspolitischer Spannungen. Europäische Behörden warnen seit Längerem vor sogenannten hybriden Bedrohungen.

Dazu gehören beispielsweise Sabotageakte, Drohnenvorfälle und andere gezielte Störungen.

Wer hinter den aktuellen Bombendrohungen steckt, bleibt weiterhin unklar.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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