Evakuierung wegen 250-Kilo-Fliegerbombe
Schwentinental-Klausdorf. Rund 2.600 Anwohnerinnen und Anwohner müssen am Mittwoch, 16. September 2026, ihre Wohnungen und Häuser im Schwentinentaler Ortsteil Klausdorf verlassen. Der Kampfmittelräumdienst entschärft dort eine englische Fliegerbombe. Die Verantwortlichen richten rund um den Fundort einen Sperrbereich mit einem Radius von etwa 1.000 Metern ein.
Alle betroffenen Menschen müssen das Evakuierungsgebiet spätestens bis 10 Uhr verlassen. Zur gleichen Zeit richtet die Polizei die erforderlichen Straßensperrungen ein. Erst wenn sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Fachleute mit der Bombenentschärfung in Klausdorf.
Fliegerbombe wiegt rund 250 Kilogramm
Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine rund 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe mit einem mechanischen Heckzünder. Die Einsatzkräfte müssen die Bombe direkt am Fundort entschärfen. Der Heckzünder weist eine Beschädigung auf.
Möglicherweise setzen die Experten deshalb eine Wasser- und Schneidanlage ein. Polizei, Stadt Schwentinental und die Freiwillige Feuerwehr Klausdorf legten den Ablauf der Entschärfung bei einem gemeinsamen Gespräch fest.
Wie lange die Arbeiten dauern, lässt sich vorab nicht einschätzen. Die Verantwortlichen raten den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern, sich auf eine mehrstündige Abwesenheit vorzubereiten. Sie sollten ausreichend Nahrung, Getränke und persönlich benötigte Medikamente mitnehmen.
Kleine Schwentinehalle dient als Anlaufstelle
Menschen, die während der Bombenentschärfung in Klausdorf nicht bei Angehörigen oder Bekannten unterkommen können, finden ab 8 Uhr eine Anlaufstelle in der Kleinen Schwentinehalle. Die Halle befindet sich im Aubrook 6 in 24222 Schwentinental-Klausdorf.
Wer Hilfe beim Verlassen der eigenen Wohnung benötigt, soll sich möglichst frühzeitig unter der Telefonnummer 04307 / 811-228 beim Servicetelefon der Stadt Schwentinental melden.
Stadt verteilt Handzettel und informiert über Warn-Apps
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt verteilen Handzettel an die betroffenen Haushalte. Zusätzlich informieren die zuständigen Stellen die Bevölkerung über Warn-Apps. Da diese Wege erfahrungsgemäß nicht alle Menschen erreichen, bitten die Verantwortlichen Nachbarn, Freunde und Angehörige darum, sich gegenseitig zu informieren.
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Aktuelle Informationen veröffentlichen auch die Polizei Schleswig-Holstein und die Stadt Schwentinental.
Wichtig: Niemand darf sich während der Bombenentschärfung in Klausdorf im festgelegten Sperrgebiet aufhalten. Betroffene sollten die Evakuierung rechtzeitig vorbereiten und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.
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Erstellt mit Hilfe von KI

