Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen
Berlin-Tegel. Bootsfahrer haben am Montagnachmittag einen leblosen Mann im Tegeler See entdeckt. Der Tote trieb im Bereich des Borsighafens im Wasser. Die anschließenden Ermittlungen und eine Obduktion bestätigten den Verdacht auf ein Gewaltverbrechen.
Bootsfahrer entdecken Mann im Tegeler See
Gegen 14 Uhr bemerkten Bootsfahrer den reglosen Mann in der Nähe des Hafens. Daraufhin wählten sie den Notruf. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr rückten an und bargen den Mann aus dem Tegeler See. Die Rettungskräfte konnten jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Die Auffindesituation deutete bereits auf ein mögliches Tötungsdelikt hin. Deshalb übernahm eine Mordkommission im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin die weiteren Ermittlungen.
Obduktion bestätigt Verdacht auf Gewalteinwirkung
Die Ermittler beschlagnahmten den Leichnam und ließen ihn anschließend rechtsmedizinisch untersuchen. Die Obduktion bestätigte den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Nach Medieninformationen starb der Mann infolge von Gewalteinwirkung.
Weitere Einzelheiten zur konkreten Art der Verletzungen oder zu den Umständen seines Todes wurden zunächst nicht bekannt.
Mordkommission ermittelt im Umfeld des Getöteten
Die Behörden konnten den Toten im Tegeler See inzwischen identifizieren. Angaben zu seinem Alter oder seinen persönlichen Lebensumständen machten die Ermittler zunächst nicht.
Die Mordkommission konzentriert sich nun unter anderem auf das Umfeld des Getöteten. Die Ermittler wollen klären, was vor seinem Tod geschah und wie der Mann in den Tegeler See gelangte.
Damit bleiben in dem Fall derzeit noch zahlreiche Fragen offen. Auch zu möglichen Tatverdächtigen liegen bislang keine öffentlich bekannten Angaben vor.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts dauern an. Die Polizei Berlin führt ungeklärte Tötungsdelikte und entsprechende Fahndungsaufrufe auch auf ihrer offiziellen Internetseite.
Weitere Informationen zu Tötungsdelikten bei der Polizei Berlin
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