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Brand in ehemaligem Bauerngebäude bei Linau

2. Februar 2026 2 minutes read
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Schwelbrand bei Linau: Metallplatten-Dach und Eisglätte erschweren den Einsatz

Linau. Aus bisher ungeklärter Ursache ist es am Montag, den 02. Februar, in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude etwas außerhalb von Linau zu einem Schwelbrand im Bereich des Dachstuhls gekommen. Die Einsatzkräfte standen dabei vor erheblichen Herausforderungen, denn das Gebäude war mit Metallplatten gedeckt. Dadurch gelangten die ersten Kräfte nur schwer von außen an den Brandherd heran.

Zusätzlich verschärften Temperaturen von rund sieben Grad unter Null die Lage. Löschwasser verwandelte sich auf dem Dach sowie auf den Sprossen angestellter Leitern innerhalb kürzester Zeit in gefährliche Rutschflächen. Aus Sicherheitsgründen konnten die Feuerwehrleute den Schwelbrand zunächst nur vergleichsweise ineffizient von innen bekämpfen. Eine Ausbreitung unter der Dachhaut ließ sich in dieser Phase nicht vollständig verhindern.

Drehleitern und Rettungssäge bringen entscheidenden Fortschritt

Erst mit Hilfe nachgeforderter Drehleitern aus Mölln und Großhansdorf gelangten die Einsatzkräfte schließlich in den Dachbereich. Dort öffneten sie die Dachhaut mithilfe einer Rettungssäge, um an die Brandstellen zu kommen und gezielt nachlöschen zu können. Eine ebenfalls nachgeforderte Drohne aus Sandesneben unterstützte die Arbeiten mit einer Wärmebildkamera, um versteckte Glutnester frühzeitig zu erkennen.

Menschen und Tiere kamen nach bisherigen Informationen nicht zu Schaden. Der Schwelbrand bei Linau sorgte dennoch für einen langwierigen Einsatz, da sich Feuer und Glut unter der Dachkonstruktion weiter ausbreiten konnten.

Minusgrade sorgen für zusätzliche Gefahr an der Einsatzstelle

Die frostigen Temperaturen machten ein konsequentes Vorgehen gegen Glätte erforderlich. Gefrierendes Löschwasser musste mit Streusalz oder hilfsweise mit Ölbindemittel abgestreut werden, damit sich die Einsatzkräfte sicher bewegen konnten. Außerdem durfte der Wasserfluss nie zu lange oder vollständig gestoppt werden, da dies zum Einfrieren der Pumpen geführt hätte.

Rund 100 Kräfte im Einsatz – DLRG unterstützt mit Verpflegung

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW vor Ort. Für Snacks, warme Getränke sowie ein Aufwärmzelt sorgte eine Versorgungseinheit der DLRG Ratzeburg. Erste Kräfte konnten gegen 13 Uhr aus der Einsatzstelle entlassen werden, der Einsatz selbst dauerte jedoch weiter an.

Weitere Informationen zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch nicht vor. Die Ermittlungen dazu laufen.

Mehr aktuelle Meldungen findest Du in unserer Kategorie News. 

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