Frankfurt (Oder) (Brandenburg). Brutale Szenen am Eingang einer Oberschule: Mindestens sechs Jungen schlagen und treten auf einen einzelnen Schüler ein. Selbst als der Junge bereits am Boden liegt, setzen sie ihren Angriff fort. Andere Jugendliche beobachten die Attacke. Einige johlen, grölen und feuern die Angreifer an.
Die Attacke auf Schüler in Frankfurt (Oder) sorgt für Entsetzen. Ein Video dokumentiert die Gewalt. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei gegen zehn Tatverdächtige im Alter von 13 bis 15 Jahren. Der angegriffene Schüler erlitt Verletzungen im Gesicht.
Mindestens sechs Jungen greifen einzelnen Schüler an
Der Angriff ereignete sich am Eingang der Heinrich-von-Kleist-Oberschule in Frankfurt (Oder). Mindestens sechs Jungen attackierten dort einen einzelnen Schüler.
Die Angreifer schlugen mehrfach auf ihn ein. Außerdem traten sie nach dem Jungen. Auch als er bereits am Boden lag, hörten die Angriffe nicht auf.
Weitere Jugendliche beobachteten die Gewaltszenen. Einige feuerten die Angreifer sogar lautstark an.
Ein kurzer Videomitschnitt zeigt den brutalen Angriff. Die Aufnahmen gehören inzwischen zu den Beweismitteln der Polizei.
Polizei ermittelt gegen zehn Jugendliche aus vier Nationalitäten
Am Mittwoch meldete sich der verletzte Schüler bei der Polizei. Der Junge wies Verletzungen im Gesicht auf.
Daraufhin nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Aktuell stehen zehn Tatverdächtige im Alter zwischen 13 und 15 Jahren im Fokus.
Nach den vorliegenden Angaben handelt es sich bei den Tatverdächtigen um Deutsche, Polen, Russen und Syrer. Gegen sie laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Raubes.
Bereits kurz nach dem Angriff traf die Polizei auf dem Schulgelände einige Tatverdächtige an. Die Beamten setzten diese zunächst fest.
Fotos zeigen außerdem, wie Jugendliche mit ausgebreiteten Händen an einer Wand stehen und Polizeibeamte sie durchsuchen.
Die Ermittler prüfen inzwischen die gesicherten Videoaufnahmen. Zudem gehen sie ersten Hinweisen auf weitere Tatverdächtige nach.
Oberbürgermeister Axel Strasser reagiert entsetzt
Die Attacke auf Schüler in Frankfurt (Oder) löste auch bei Oberbürgermeister Axel Strasser große Bestürzung aus.
Auf Facebook äußerte sich der 49-jährige parteilose Politiker zu den erschreckenden Bildern.
„Es gibt Bilder, die einen nicht mehr loslassen. Diese gehören dazu“, schrieb Strasser.
Außerdem erklärte er: „Es schmerzt, solche Gewalt mitansehen zu müssen. Und es macht mich wütend, dass ein Jugendlicher so etwas erleben muss.“
Der Oberbürgermeister betonte, dass niemand solche Gewalt relativieren oder verharmlosen dürfe.
Zudem bot er der Familie des verletzten Schülers Unterstützung an. Gemeinsam mit der Polizei möchte Strasser Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen.
Zunächst müssen die Ermittler jedoch die Tatverdächtigen eindeutig identifizieren und ihre jeweilige Beteiligung nachweisen.
Oberbürgermeister bittet darum, Gewaltvideo nicht zu verbreiten
Gleichzeitig richtet Strasser einen Appell an die Öffentlichkeit. Er bittet darum, das Video der Attacke nicht weiterzuverbreiten.
Damit möchte er die Würde des angegriffenen Jugendlichen schützen.
Die Aufnahmen zeigen den Schüler während des brutalen Angriffs. Deshalb spielt der Schutz seiner Persönlichkeit eine wichtige Rolle.
Die Polizei hat das Video inzwischen als Beweismittel gesichert. Die Ermittler nutzen die Aufnahmen für ihre weiteren Untersuchungen.
Präventionscoach Carsten Stahl zeigt sich schockiert
Auch Präventionscoach Carsten Stahl reagierte schockiert auf die Bilder der Attacke.
Er kritisierte den Umgang mit Gewalt und Mobbing an Schulen. Nach seiner Einschätzung haben Verantwortliche solche Probleme über viele Jahre verharmlost oder ignoriert.
Stahl sieht darin eine Ursache für schwere Gewaltausbrüche unter Jugendlichen.
Ermittlungen nach brutaler Schülerattacke dauern an
Die Attacke auf Schüler in Frankfurt (Oder) beschäftigt weiterhin die Kriminalpolizei. Die Ermittler prüfen die vorhandenen Beweismittel und verfolgen Hinweise auf die Beteiligten.
Aktuell stehen zehn Jugendliche im Fokus der Ermittlungen. Welche Rolle die einzelnen Tatverdächtigen bei dem Angriff spielten, müssen die weiteren Untersuchungen klären.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
