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Bürger geben Hinweise auf Kokainhandel: Polizei nimmt Tatverdächtige fest – Untersuchungshaft

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Kokain, Bargeld und Mobiltelefone stellte die Dortmunder Polizei bei einem Einsatz gegen Drogenhändler am Dienstag (28.7.2021) sicher. Nach der Festnahme eines bereits vorbestraften Tatverdächtigen ordnete das Amtsgericht Dortmund am Donnerstagnachmittag (29.7.) die Untersuchungshaft an.

Nach mehreren Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über Drogenhandel im Borsigplatzviertel ermittelten Zivilkräfte der Polizei am Dienstag im Bereich Gronaustraße/Ecke Borsigstraße und auf der Holsteiner Straße. Dort fiel zunächst eine Frau auf. Sie suchte unübersehbar den Kontakt zu anderen Menschen.

Sie kommunizierte mit einem Radfahrer, einem Rollerfahrer und anderen Passanten. Dabei beobachteten die Einsatzkräfte der Polizei immer wieder die Übergabe von Drogen und Bargeld. Zwei Mehrfamilienhäuser in der Holsteiner Straße und in der Borsigstraße dienten offenbar als Rückzugsorte und Depots für Drogen.

Gegen 21.10 Uhr nahmen Polizisten die 36-jährige Tatverdächtige an der Holsteiner Straße/Ecke Gronaustraße fest. Dabei wurden mehrere Päckchen, befüllt vermutlich mit Kokain, sichergestellt. Bei zwei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen kam der Polizei in einem Hausflur ein weiterer Tatverdächtiger entgegen.

Für den einschlägig vorbestraften Mann und die Frau führte der Weg zunächst ins Polizeigewahrsam. Gegen den Mann stellte das Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl aus. Die Polizei übergab ihn der Justiz. Gegen die Frau lagen keine Haftgründe vor.

Bei dem Einsatz am Dienstag stellte die Polizei vermutlich durch den Handel mit Drogen erworbenes Bargeld und für den Handel genutzte Mobiltelefone sicher.

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