Ein außergewöhnlicher Einsatz hat die Bundespolizei am Mittwochmorgen vor die Küste Mecklenburg-Vorpommerns geführt. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Besatzung der „Pioneering Spirit“ direkt an Bord. Das Spezialschiff zählt zu den größten Konstruktionsschiffen der Welt.
„Pioneering Spirit“ geht vor Rostock auf Reede
Die Dimensionen des Schiffes sind gewaltig: Die „Pioneering Spirit“ misst rund 382 Meter in der Länge und 124 Meter in der Breite. Am Mittwochmorgen lief das Spezialschiff in deutsche Gewässer ein und ging vor dem Rostocker Hafen auf Reede.
Aufgrund seiner außergewöhnlichen Abmessungen konnte das Schiff keinen regulären Grenzübergang im Hafengelände in Rostock oder Mukran anlaufen. Deshalb musste die Bundespolizei die „Pioneering Spirit“ direkt auf See ansteuern.
Bundespolizei kontrolliert 348 Besatzungsmitglieder
Die Einsatzkräfte setzten vom Rostocker Überseehafen zum Spezialschiff über. Anschließend gingen die Bundespolizisten an Bord und überprüften dort die Einreisevoraussetzungen der Besatzung.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 348 Besatzungsmitglieder. Unter ihnen befanden sich 161 Drittstaatsangehörige. Die Bundespolizei führte die grenzpolizeiliche Kontrolle direkt auf dem riesigen Konstruktionsschiff durch.
Riesenschiff fährt zum Offshore-Windpark Gennaker
Nach Abschluss der Kontrollen setzte die „Pioneering Spirit“ ihre Fahrt fort. Das Schiff nahm Kurs auf sein Einsatzgebiet nördlich des Darßes.
Dort kommt das Spezialschiff beim Offshore-Windpark Gennaker zum Einsatz. Die Besatzung soll mit der „Pioneering Spirit“ zwei Offshore-Umspannplattformen installieren.
Der Einsatz stellte die Bundespolizei damit vor eine ungewöhnliche Aufgabe: Statt die Besatzung an einem regulären Grenzübergang zu überprüfen, mussten die Einsatzkräfte selbst zum Schiff hinausfahren und die Kontrollen unmittelbar an Bord durchführen.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
