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Bundespolizei nimmt fünf gesuchte Straftäter bei Grenzkontrollen in Waidhaus fest

9. März 2026 3 minutes read
Grenzkontrollen Waidhaus

Grenzkontrollen in Waidhaus: Bundespolizei nimmt fünf gesuchte Straftäter fest

Bei Grenzkontrollen in Waidhaus haben Beamte der Bundespolizei am vergangenen Wochenende mehrere Fahndungstreffer erzielt. Zwischen Freitag (6. März) und Sonntag (8. März) nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus insgesamt fünf gesuchte Männer fest. Drei von ihnen mussten ihre Ersatzfreiheitsstrafe antreten und wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zwei weitere Männer konnten ihre offenen Geldstrafen direkt begleichen und anschließend ihre Reise fortsetzen.

Erster Fahndungstreffer am Freitag

Den ersten Erfolg erzielten die Beamten bei Grenzkontrollen in Waidhaus am Freitagmittag. Bei der Kontrolle eines 31-jährigen rumänischen Staatsangehörigen stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Potsdam nach dem Mann fahndete.

Das Amtsgericht Nauen hatte ihn im März 2024 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Da der Mann den Betrag bislang nicht bezahlt hatte, drohte ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe. Der 31-Jährige beglich seine offenen Justizschulden jedoch direkt vor Ort. Die Bundespolizisten gestatteten ihm daraufhin die Weiterreise.

Haftbefehl wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen

Kurz darauf kontrollierten Bundespolizisten am ehemaligen Grenzübergang Tillyschanz einen weiteren rumänischen Staatsangehörigen. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg sowie das Amtsgericht Westerstede den Mann zur Festnahme ausgeschrieben hatten.

Das Gericht hatte ihn im Oktober 2023 wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, deren Vollstreckung zunächst zur Bewährung ausgesetzt worden war. Da der Verurteilte weder Melde- noch Zahlungsauflagen erfüllte, bestand Fluchtgefahr.

Die Beamten führten ihn am Samstagmorgen einem Haftrichter am Amtsgericht Weiden in der Oberpfalz vor. Dieser bestätigte den Haftbefehl. Anschließend lieferten die Polizisten den Mann in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.

Zwei weitere Männer müssen Ersatzfreiheitsstrafe antreten

Bei einer weiteren Kontrolle am Samstagabend stellten die Beamten einen 32-jährigen Moldauer fest, der von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt per Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Schweinfurt hatte ihn im Juli 2021 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 1.700 Euro verurteilt.

Da der Mann die Summe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Bundespolizisten zur Verbüßung einer mehrmonatigen Ersatzfreiheitsstrafe ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Weiden.

Bereits am Samstagmittag hatten die Einsatzkräfte bei der Einreisekontrolle am Grenzübergang A6 Waidhaus/Rozvadov einen weiteren Fahndungstreffer erzielt. Ein 55-jähriger rumänischer Staatsbürger wurde von der Staatsanwaltschaft Gera gesucht.

Das Amtsgericht Altenburg hatte ihn im Juli 2023 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Da auch er die Geldstrafe nicht begleichen konnte, lieferten ihn die Beamten zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.

Letzter Fahndungstreffer am Sonntag

Am Sonntagabend kontrollierten Bundespolizisten schließlich einen 22-jährigen tschechischen Staatsangehörigen. Die Überprüfung ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Amberg wegen Diebstahls.

Das Amtsgericht Schwandorf hatte den Mann im August 2023 zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Der 22-Jährige beglich seine offenen Justizschulden direkt vor Ort und durfte anschließend seine Reise fortsetzen.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unserer Kategorie News sowie im Bereich Deutschland.

Informationen zur Arbeit der Bundespolizei stehen außerdem auf der offiziellen Seite der Bundespolizei zur Verfügung.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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