Waffensammlung an der Grenze sichergestellt
Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend (21.05.2026) bei einer Grenzkontrolle am Übergang Weil am Rhein – Palmrainbrücke zahlreiche gefährliche Gegenstände sichergestellt. Ein 28-jähriger französischer Staatsangehöriger wollte nach eigenen Angaben lediglich zum Shisha rauchen nach Deutschland einreisen. Die Kontrolle offenbarte jedoch ein völlig anderes Bild.
13 Messer, Säge und Garotte im Fahrzeug entdeckt
Einsatzkräfte kontrollierten den Mann bei der Einreise nach Deutschland. Während der Kontrolle erklärte der 28-Jährige zunächst, lediglich ein Teppichmesser mitzuführen. Die anschließende Durchsuchung seines Fahrzeugs führte jedoch zur Entdeckung mehrerer Waffen und gefährlicher Gegenstände.
Insgesamt fanden die Beamten 13 Messer, eine Säge sowie eine sogenannte Garotte. Bei einer Garotte handelt es sich um ein grundsätzlich verbotenes Würgewerkzeug, dessen Besitz in Deutschland strafbar ist.
Bundespolizei leitet Verfahren ein
Nach Angaben der Bundespolizei fallen sieben der sichergestellten Messer unter das bestehende Führungsverbot. Gegen den französischen Staatsangehörigen leiteten die Einsatzkräfte deshalb sowohl ein Strafverfahren als auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Die Bundespolizei stellte sämtliche verbotenen beziehungsweise verbotswidrig mitgeführten Gegenstände sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
Kontrollen an Grenzübergängen bleiben wichtig
Der Fall zeigt erneut die Bedeutung grenzpolizeilicher Kontrollen an den deutschen Außengrenzen. Durch die Kontrolle an der Palmrainbrücke verhinderten die Einsatzkräfte, dass mehrere gefährliche Gegenstände unerkannt nach Deutschland gelangen konnten.
Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Kategorien Deutschland, Fahndungen sowie News.
Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Webseite der Bundespolizei.
Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
