Zum Inhalt springen
Blaulicht-Report

Blaulicht-Report

Polizeimeldungen, Nachrichten und tagesaktuelle Meldungen aus Deiner Region

Primäres Menü
  • NEWS
    • AK
    • AW
    • Berlin
    • Bochum
    • Bremen
    • COC / WIL
    • Deutschland
    • Dokus
    • Fahndung
    • Hagen
    • Hessen
    • Köln-Bonn
    • Lifehacks
    • Märkischer Kreis
    • München
    • MYK / KO
    • NR / AK
    • NRW
    • RLP
    • Sauerland
    • Schleswig-Holstein
    • Thüringen & Umland
    • Verkehr
    • Vermisst
    • Warenrückruf
    • Weltweit
    • WW / EMS
  • Newsletter
  • Shorts & Reels
  • Nettiquette
  • Werben Sie bei uns
  • Impressum
YouTube
  • München

Bundespolizei stoppt mutmaßlichen illegalen Welpenhandel in Lindau

1. Juli 2026 3 Minuten gelesen
Illegaler Welpenhandel Lindau

Bundespolizei stoppt mutmaßlichen illegalen Welpenhandel in Lindau

Die Bundespolizei hat in Lindau einen mutmaßlichen Fall von illegalem Welpenhandel in Lindau aufgedeckt. Bei einer Kontrolle entdeckten die Beamten fünf Hundewelpen mit augenscheinlich gefälschten Dokumenten. Das Veterinäramt wurde eingeschaltet und bestätigte später erhebliche Zweifel an den Papieren sowie an den Transportbedingungen der Tiere.

Verdächtige Hundekäufe führten zu Kontrolle

In der Nacht zum Freitag (26. Juni) kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Lindau unabhängig voneinander zwei Fahrzeuge mit schweizer Zulassung, die aus Österreich nach Deutschland einreisten. Beide Fahrer erklärten, im Stadtgebiet Lindau jeweils einen Hundewelpen kaufen zu wollen.

Da in der Vergangenheit bereits mehrere Fälle von Welpenhandel bekannt geworden waren und sowohl der nächtliche Verkaufszeitpunkt als auch der vereinbarte Übergabeort ungewöhnlich erschienen, entschieden sich die Beamten zu weiteren Ermittlungen.

Transporter mit sechs Hundekäfigen entdeckt

An einer Tankstelle in Lindau beobachteten die Bundespolizisten später die beiden Käuferfahrzeuge sowie einen Transporter mit ungarischer Zulassung. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten auf der Ladefläche sechs Hundekäfige vor, von denen einer bereits leer war.

Der 50-jährige Fahrer sowie sein 22-jähriger Beifahrer erklärten, bereits einen Hund in Österreich verkauft zu haben. Die ausgehändigten Tierdokumente wiesen jedoch bereits bei der ersten Prüfung deutliche Hinweise auf mögliche Fälschungen auf.

Veterinäramt stellt weitere Unregelmäßigkeiten fest

Die Hundewelpen wurden gemeinsam mit den beiden Männern zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Während erfahrene Beamte die Tiere versorgten, überprüften das Veterinäramt und die Bundespolizei die Dokumente sowie den Zustand der Tiere.

Nach Angaben der Behörden machte sowohl der Gesundheitszustand der Welpen als auch die Art des Transports keinen ordnungsgemäßen Eindruck. Zusätzlich befand sich unter den Tieren ein Bullterrier, dessen Einfuhr nach Deutschland gesetzlich verboten ist.

Beschuldigter bereits einschlägig bekannt

Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass der 50-jährige Fahrer bereits im Jahr 2023 wegen eines vergleichbaren Falls an der tschechischen Grenze aufgefallen war. Damals wurde gegen ihn unter anderem wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten musste der Mann von den rund 3.300 Euro mitgeführten Bargeldes insgesamt 3.200 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei leitete gegen den 50-Jährigen Ermittlungen wegen schweren Betrugs sowie schwerer Urkundenfälschung ein. Anschließend übergaben die Beamten den Mann an die Polizeiinspektion Lindau, die nun weitere mögliche Verstöße prüft.

Weitere Informationen der Bundespolizei finden Sie auf der Internetseite der Bundespolizei. Hinweise zum Tiertransport und zum Tierschutz stellt außerdem das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat bereit.

Weitere Polizeimeldungen finden Sie außerdem in den Bereichen News, Deutschland sowie Fahndungen.

  • München

Beitragsnavigation

Zurück: Diebstähle auf Friedhöfen in Enspel und Kaden
Weiter: Anpassung der Zufahrtszeiten in der Koblenzer Altstadt während des Altstadtfestes

WERBUNG

Social Media Accounts

LINKTREE

Anzeige

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum