Bundesweiter Warntag 2025
Am Donnerstagvormittag heulten pünktlich um 11 Uhr in Koblenz 52 Sirenen über das gesamte Stadtgebiet. Gleichzeitig erreichten Warnmeldungen die Bürgerinnen und Bürger über Smartphones,
die Warn-Apps NINA und Katwarn sowie über Cell Broadcast.
Auch in Büros, Geschäften und in der Innenstadt war der Warntag 2025 deutlich spürbar.
Um 11.45 Uhr folgte die offizielle Entwarnung unter anderem durch die Sirenen.
Neue Warnwege in Koblenz: Digitalscreens erstmals im Einsatz
Ein Novum in diesem Jahr stellte die Einbindung der Stadtinformationsanlagen dar.
Zusammen mit der Firma awk AUSSENWERBUNG GmbH bespielte die Feuerwehr Koblenz erstmals die Digitalscreens in der Innenstadt direkt mit Warnungen.
Möglich machte dies die Anbindung an das Modulare Warnsystem MoWaS des Bundes. Damit schließt die Rhein-Mosel-Stadt eine weitere Lücke im Warnmittel-Mix und erhöht die Reichweite der Alarmierungen.
Feuerwehr Koblenz setzt auf Bürger-Feedback
Um die Wirksamkeit der eingesetzten Warnmittel zu bewerten, bittet die Feuerwehr Koblenz alle Bürgerinnen und Bürger um eine Rückmeldung.
Konkret interessiert die Einsatzkräfte: Waren die Sirenensignale in allen Stadtteilen hörbar? Konnte man die Sprachdurchsagen verstehen? Wurden die Cell Broadcast-Meldungen zuverlässig empfangen? Und wie gut funktionierte die Darstellung auf den Digitalscreens?
Für diese Rückmeldungen hat die Stadt Koblenz ein Online-Formular eingerichtet.
Interessierte können ihre Eindrücke unter www.koblenz.de/sirenen mitteilen. Die gesammelten Antworten sollen helfen, den Warnmittel-Mix weiter zu optimieren und mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
Bedeutung für die Sicherheit in der Rhein-Mosel-Stadt
Der bundesweite Warntag verfolgt das Ziel, die Bevölkerung für Katastrophen- und Zivilschutz
zu sensibilisieren.
Gleichzeitig überprüft er die Wirksamkeit der technischen Systeme.
Koblenz hat mit dem umfassenden Warnmittel-Mix – bestehend aus Sirenen, Cell Broadcast, Warn-Apps und Digitalscreens – einen wichtigen Schritt in Richtung flächendeckender Sicherheit gemacht. Das Bürger-Feedback soll nun die Grundlage für weitere Verbesserungen liefern.
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