Bushido gewinnt Millionenprozess gegen Abou-Chaker: Kammergericht bestätigt Urteil
Der jahrelange Streit zwischen Rapper Bushido (bürgerlich Anis Mohamed Ferchichi) und seinem früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Am 20. Januar 2026 wies das Kammergericht Berlin die Berufung Abou-Chakers zurück. Damit bleibt das Urteil des Landgerichts Berlin bestehen. Bushido gewinnt Millionenprozess – und das Urteil bringt jetzt eine klare finanzielle Folge.
Worum es in dem Verfahren ging
Im Kern drehte sich der Konflikt um Zahlungen aus früheren Jahren. Bushido überwies nach Angaben aus dem Verfahren über längere Zeit hohe Beträge, die als Managementhonorare verstanden wurden. Gleichzeitig stritten beide Seiten über die Grundlage dieser Zahlungen. Bushido gewann vor dem Landgericht bereits im September 2023. Danach ging Abou-Chaker in die nächste Instanz – allerdings ohne Erfolg.
Kammergericht: Berufung scheitert
Mit der Entscheidung vom 20. Januar 2026 schließt das Kammergericht Berlin das Berufungsverfahren ab. Damit gilt: Bushido gewinnt Millionenprozess auch in der zweiten Instanz. Nach den bekannten Informationen muss Abou-Chaker knapp 1,8 Millionen Euro zahlen. Zusätzlich kommen Zinsen hinzu. Außerdem trägt er die Kosten des Verfahrens. Das Kammergericht setzte den Streitwert des Berufungsverfahrens auf etwas über drei Millionen Euro fest.
Warum das Urteil so wichtig ist
Das Urteil schafft aus Sicht der Richter klare Leitplanken für die wirtschaftliche Abwicklung der früheren Zusammenarbeit. Gleichzeitig endet damit ein weiterer Abschnitt eines Konflikts, der die Berliner Justiz seit Jahren beschäftigt. Für Bushido bedeutet die Entscheidung vor allem Planungssicherheit. Für Abou-Chaker bedeutet sie einen deutlichen Rückschlag, weil er seine Position vor Gericht nicht durchsetzen konnte.
Ein Streit mit langer Vorgeschichte
Der Bruch zwischen beiden Männern löste in den vergangenen Jahren mehrere Verfahren und öffentliche Debatten aus. Trotzdem bleibt der Kern dieses Zivilstreits klar: Geldflüsse, Vertragsfragen und die Bewertung der damaligen Zusammenarbeit standen im Mittelpunkt. Jetzt liefert das Kammergericht eine endgültige Antwort für dieses Berufungsverfahren. Und weil Bushido gewinnt Millionenprozess, rückt die Frage nach der tatsächlichen Zahlung und der Höhe der Zinsen in den Fokus.
Mehr Informationen zu den Gerichten findest Du hier: Kammergericht Berlin, Landgericht Berlin sowie die Rechtsprechungsdatenbank des Landes Berlin.
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