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Chemieunfall in Koblenz

27. November 2025 3 minutes read
Amok-Alarm Westfalenkolleg

Chemieunfall in Koblenz: Anwohner sollen Fenster schließen und Geräte ausschalten

In einem Betrieb in einem Industriegebiet in Koblenz (Koblenz, August-Horch-Straße) trat am frühen Morgen ein chemischer Stoff aus. Die Einsatzkräfte reagierten sofort und sicherten die Stelle. Weil sich der Stoff in der Luft ausbreiten kann, warnen die Behörden alle Anwohner im Umkreis von einem Kilometer. Daher sollen Menschen in diesem Bereich ihre Fenster und Türen schließen. Zudem sollen sie Klimaanlagen und Lüftungen ausschalten, damit keine Stoffe in die Wohnung gelangen.

Update 28.11.25 10:45 Uhr:

Der Behälter mit den reagierenden Stoffen wurde über die ganze Nacht von einem Fahrzeug der Feuerwehr Koblenz überwacht. Die Reaktion des Gemisches ist weitestgehend beendet und das Gebinde wird für den Abtransport vorbereitet.

Aktuell befindet sich der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Koblenz wieder vor Ort. Durch den Stillstand der Papiermaschine, in dessen Bereich die Reaktion des Gefahrstoffes stattfand, haben sich beim Wiederanlauf der Anlage Faulgase gebildet Die Bildung der Faulgase ist nach einem Wiederanlauf der Anlage ein erwarteter Prozess und wird durch die Feuerwehr Koblenz messtechnisch begleitet. Die Faulgase begrenzen sich auf die
Produktionshalle der Papiermaschine. Durch die Faulgase besteht keinerlei Gefahr für die Bevölkerung.

update 11:30 Uhr

Informationen zum Unfallhergang und weitere Maßnahmen: Durch eine Durchmischung von zwei chemischen Stoffen kam es zu einer Reaktion. Infolge dessen kam es zu einer Rauchgasbildung innerhalb einer Produktionshalle. Der Behälter wurde isoliert, so dass es zu keiner weiteren Gefahr durch das Gebinde kommen konnte. In Abstimmung mit der Werkleitung wird durch die Feuerwehr das Gebinde weiterhin durch Messungen
überwacht. Es muss nun gewartet werden, bis die Reaktion der Stoffe abgeschlossen ist. Anschließend kann das Gebinde durch eine Fachfirma entsorgt werden. Wie lange dieser Vorgang dauert kann aktuell nicht abgeschätzt werden. Durch die lokale Begrenzung innerhalb einer Werkshalle kann der Produktionsbetrieb nach und nach wieder aufgenommen werden.

Update 9:30 Uhr

Der Behälter mit dem reagierenden Stoff befindet sich in einem gesicherten Zustand. Fachberater der Werkfeuerwehr BASF wurden hinzugezogen. Die weiteren Maßnahmen werden jetzt mit den Fachberatern abgestimmt. Insgesamt wurden 6 Personen in die umliegenden Krankenhäuser
zur weiteren Untersuchung gebracht.

up date 8.30 uhr

Die Feuerwehr Koblenz befindet sich weiterhin im Industriegebiet Kesselheim im Einsatz. Vor Ort befinden sich alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr, sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr mit den Facheinheiten Gefahrstoffmessung und Dekontamination. Durch den Rettungsdienst wurden 10 verletzte Personen gesichtet. Eine Person wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Gefahrstoffmessungen rund um den Industriebetrieb ergaben keine Auffälligkeiten.
Auf Grund dieser Messung wurde der Bereich der Bevölkerungswarnung auf das Werkgelände reduziert.
Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Chemieunfall in Koblenz – Feuerwehr im Einsatz

Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiten seit dem Morgen ohne Pause. Sie prüfen die Lage immer wieder und sperren betroffene Bereiche ab. Da nicht klar ist, wie lange der Einsatz dauert, raten die Kräfte dazu, im Haus zu bleiben. Außerdem hilft es, Räume mit starker Außenluft zu meiden. Ein Radio oder eine Warn-App liefert schnelle Hinweise und sorgt dafür, dass niemand eine neue Meldung verpasst.
 

Wer Husten, Atemnot oder Übelkeit spürt, soll sofort den ärztlichen Dienst rufen. Wichtige Hinweise gibt die Polizei auf ihrer Seite: Polizei Rheinland-Pfalz. Ein leicht verständliches Merkblatt hilft zusätzlich beim richtigen Verhalten: Merkblatt zu Chemieunfällen. Bitte informieren Sie auch Nachbarn, damit alle gut geschützt bleiben. Weitere Meldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news sowie deutschlandweite Berichte unter blaulichtmyk.de/deutschland.

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