Dachstuhlbrand in Rösrath-Forsbach
Am Sonntagabend, dem 18.01.2026, alarmierte die Leitstelle alle Einheiten der Feuerwehr Rösrath zu einem gemeldeten Gebäudebrand im Stadtteil Forsbach. In der Straße Wiedenhof stand das Dachgeschoss eines Wohnhauses in Brand. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage, sodass die Feuerwehr umgehend mit der Brandbekämpfung begann.
Bewohner rettet sich selbst ins Freie
Eine im Gebäude befindliche Person brachte sich noch vor Beginn der Löschmaßnahmen selbstständig ins Freie. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung und transportierte die verletzte Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere Bewohner befanden sich nach aktuellem Kenntnisstand nicht mehr im Gebäude.
Schwelbrand im Dachgeschoss gezielt bekämpft
Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung in das Innere des Wohnhauses vor. Im Dachgeschoss lokalisierten die Einsatzkräfte einen ausgedehnten Schwelbrand. Um diesen effektiv zu bekämpfen, setzten sie ein D-Strahlrohr mit Netzmittel ein. Diese Maßnahme ermöglichte ein gezieltes Ablöschen auch tief sitzender Glutnester.
Zusätzlich öffnete die Feuerwehr Teile der Innenwände gewaltsam. So legten die Trupps versteckte Brandstellen frei und verhinderten eine erneute Brandausbreitung. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte die Feuerwehr größere Schäden am Gebäude verhindern.
Feuer unter Kontrolle – lange Nachlöscharbeiten
Um 19:25 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Gegen 20:15 Uhr folgte schließlich die Rückmeldung „Feuer aus“. Die Einheit Forsbach stellte im Anschluss bis 21:30 Uhr eine Brandwache. Während dieser Zeit kontrollierten die Einsatzkräfte das Gebäude fortlaufend mit besonderem Augenmerk auf mögliche verbliebene Glutnester.
34 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt befanden sich 34 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rösrath unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Bastian Eltner im Einsatz. Neben der Brandbekämpfung sorgten sie für die Absicherung der Einsatzstelle und unterstützten den Rettungsdienst.
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