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Dackel beißt dreijähriges Kind in Hamburg ins Gesicht

13. Juli 2026 3 Minuten gelesen
Kind in Hamburg schwer verletzt – Dackel beißt plötzlich zu

Dackel beißt dreijähriges Kind in Hamburg ins Gesicht – Junge schwer verletzt

Hamburg. Ein Dackel hat ein dreijähriges Kind in Hamburg ins Gesicht gebissen und dabei schwer verletzt. Der folgenschwere Zwischenfall ereignete sich am Montagnachmittag, 13. Juli 2026, in einem Wohnhaus im Hamburger Stadtteil Iserbrook. Rettungskräfte versorgten den Jungen zunächst vor Ort. Anschließend brachten sie ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Nach den bislang vorliegenden Informationen spielte das Kind mit einem Rauhaardackel. Der Hund befand sich zu diesem Zeitpunkt offenbar in seinem Körbchen. Während des gemeinsamen Spiels biss das Tier dem Dreijährigen plötzlich ins Gesicht. Warum der Hund auf das Kind reagierte, ist derzeit nicht bekannt.

Kind bei Hundebiss in Hamburg schwer verletzt

Der Junge erlitt durch den Hundebiss in Hamburg-Iserbrook schwere Verletzungen an der rechten Gesichtshälfte. Außerdem wurde das rechte Auge des Kindes verletzt. Deshalb rückten neben der Polizei auch Rettungskräfte sowie ein Notarzt zu dem Wohnhaus aus.

Die Einsatzkräfte übernahmen die medizinische Erstversorgung. Danach transportierte ein Rettungswagen den Dreijährigen in das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dort nahmen Ärzte den Jungen auf der Kinderstation auf und behandelten seine Verletzungen.

Auch die Mutter des Kindes befand sich während des Vorfalls in dem Wohnhaus. Nach dem Angriff stand sie Berichten zufolge unter Schock. Weitere gesicherte Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand des Jungen liegen bisher nicht vor.

Hinweisschild warnt vor einem bissigen Hund

An der Gartenpforte des betroffenen Grundstücks hängt ein Schild, das vor einem bissigen Hund warnt. Der Besitzer soll darüber hinaus mehrere Hunde halten. Ob der Rauhaardackel bereits zuvor durch aggressives Verhalten aufgefallen war, bleibt allerdings offen.

Ebenso ist bislang nicht bekannt, welche weiteren Maßnahmen die zuständigen Behörden nach dem Vorfall einleiteten. Nach einem schweren Hundebiss können beispielsweise das zuständige Bezirksamt oder das Veterinäramt die Haltung des Tieres überprüfen. Über konkrete behördliche Entscheidungen in diesem Fall liegen jedoch noch keine bestätigten Informationen vor.

Kleine Kinder bei Kontakt mit Hunden besonders schützen

Grundsätzlich sollten Erwachsene kleine Kinder auch bei vertrauten Hunden nicht unbeaufsichtigt lassen. Denn Kinder können Warnsignale eines Tieres häufig noch nicht richtig erkennen. Außerdem befinden sich ihre Gesichter aufgrund ihrer Körpergröße oft unmittelbar auf der Höhe des Hundekopfes.

Ein Hund kann unter anderem reagieren, wenn er sich bedrängt, erschreckt oder in seinem Ruhebereich gestört fühlt. Deshalb sollten Kinder lernen, einen Hund in seinem Körbchen oder an seinem Schlafplatz nicht anzufassen. Gleichzeitig müssen erwachsene Aufsichtspersonen den Kontakt aufmerksam begleiten.

Weitere aktuelle Meldungen aus Hamburg finden Leserinnen und Leser in unserer Übersicht zu Einsätzen in Hamburg. Zudem berichten wir regelmäßig über Vorfälle und Einsätze mit Hunden sowie über weitere Blaulichtmeldungen aus Deutschland.

Gesundheitszustand des Kindes bleibt abzuwarten

Wie schwer die Verletzung am Auge des Dreijährigen dauerhaft ist, lässt sich derzeit nicht beurteilen. Zunächst steht deshalb die medizinische Behandlung des Kindes im Mittelpunkt. Sobald Polizei oder zuständige Behörden weitere bestätigte Informationen veröffentlichen, kann der Bericht entsprechend ergänzt werden.

Informationen zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gibt es auf der Internetseite des UKE Hamburg. Allgemeine Informationen zur Hundehaltung stellt außerdem die Stadt Hamburg bereit.

Weitere Polizeimeldungen und internationale Blaulichtnachrichten finden Sie auch auf police-report-worldwide.de.

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