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Das 1×1 der schwarzen Tonne: So trennen Haushalte im Kreis Neuwied ihren Restmüll richtig

6. März 2026 4 minutes read
schwarze Tonne Kreis Neuwied

Das 1×1 der schwarzen Tonne im Kreis Neuwied

Viele Haushalte stellen sich regelmäßig die Frage: Wohin mit bestimmten Abfällen? Im Landkreis Neuwied landen immer wieder verwertbare Materialien oder sogar gefährliche Stoffe in der schwarzen Tonne. Die Abfallwirtschaft des Landkreises gibt deshalb klare Hinweise, wie Bürgerinnen und Bürger ihren Müll korrekt trennen und so Umwelt, Ressourcen und Entsorgungsbetriebe schützen können.

Was gehört in die schwarze Tonne?

Die schwarze Tonne dient ausschließlich für Abfälle, die nicht mehr verwertet werden können. Dabei handelt es sich um sogenannte Restabfälle, die weder recycelbar noch kompostierbar sind.

Typische Beispiele für Restmüll sind:

  • Staubsaugerbeutel
  • Hygieneartikel
  • bestimmte Plastikutensilien, die nicht über die grüne Tonne entsorgt werden dürfen

Diese Abfälle werden anschließend in einer speziellen Abfallbehandlungsanlage verarbeitet. Ziel ist es, die verbleibenden Stoffe möglichst umweltgerecht zu behandeln.

Welche Abfälle häufig falsch in der schwarzen Tonne landen

Die schwarze Tonne wird häufig für Abfälle genutzt, die eigentlich wiederverwertet werden könnten. Besonders oft betrifft dies Lebensmittelreste, Verpackungen oder Glas.

Typische Fehlwürfe sind beispielsweise:

  • verdorbene Lebensmittel – diese gehören in den Biomüll
  • Plastikverpackungen – diese gehören in die grüne Tonne
  • Glas – dieses wird über Glascontainer entsorgt

Eine falsche Mülltrennung erhöht die Entsorgungskosten und erschwert das Recycling wertvoller Rohstoffe. Deshalb empfiehlt die Abfallwirtschaft, Abfälle möglichst genau zu sortieren.

Gefährliche Stoffe gehören niemals in den Restmüll

Besonders problematisch wird es, wenn schadstoffhaltige Materialien in der schwarzen Tonne landen. Dazu gehören etwa Asbest oder Lithiumbatterien.

Asbestfasern gelten bereits in kleinsten Mengen als gesundheitsschädlich. Gelangen sie über den Restmüll in die Umwelt, können sie eine erhebliche Gefahr darstellen.

Auch Lithiumbatterien stellen ein Risiko dar. Sie können sich selbst entzünden und dadurch schwere Brände verursachen. Deshalb sollten Batterien sowie Elektrogeräte ausschließlich an vorgesehenen Sammelstellen abgegeben werden. Diese befinden sich beispielsweise in Supermärkten, Elektrofachgeschäften oder auf Wertstoffhöfen.

Was bei größeren Restmüllmengen zu beachten ist

In Haushalten mit Kleinkindern oder pflegebedürftigen Personen fällt häufig mehr Restmüll an. In solchen Fällen kann bei der Abfallwirtschaft ein zusätzliches Tonnenvolumen beantragt werden.

Ist die schwarze Tonne im Kreis Neuwied regelmäßig überfüllt, deutet dies jedoch meist auf eine unzureichende Mülltrennung hin.

Bei kurzfristig erhöhtem Restmüllaufkommen, etwa durch Renovierungen oder Haushaltsauflösungen, können spezielle Restabfall-Beistellsäcke verwendet werden. Diese Säcke sind unter anderem an Wertstoffhöfen im Landkreis erhältlich und können bei der regulären Müllabholung neben die Tonne gestellt werden.

Was mit dem Restmüll nach der Abholung passiert

Der eingesammelte Restabfall aus dem Landkreis Neuwied wird in der mechanisch-biologischen Abfallvorbehandlungsanlage in Linkenbach aufbereitet. Dort durchläuft der Müll zunächst eine sogenannte Intensivrotte.

In speziellen Tunneln herrschen Temperaturen von etwa 60 Grad. Gleichzeitig wird der Abfall bewässert, um den Verrottungsprozess zu beschleunigen. Die entstehenden Gase werden gefiltert und zur Energiegewinnung genutzt.

Anschließend gelangt das Material in eine Nachrottephase. Dort wird es regelmäßig umgewälzt und weiter behandelt, bis nur noch nicht verwertbare Reste übrig bleiben, die schließlich deponiert werden.

Warum Mülltrennung so wichtig ist

Ein Beispiel verdeutlicht die Dimensionen: Die Verrottung einer einzigen Windel kann rund 500 Jahre dauern. Mülldeponien im Landkreis sind daher bereits stark ausgelastet. Die frühere Deponie in Fernthal ist bereits vollständig verfüllt, und auch die Deponie in Linkenbach wird langfristig ihre Kapazitätsgrenze erreichen.

Neue Deponien zu erschließen sowie bestehende Anlagen dauerhaft zu überwachen verursacht erhebliche Kosten, die letztlich über Gebühren von der Allgemeinheit getragen werden.

Die Abfallwirtschaft appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, ihr Restmüllaufkommen möglichst gering zu halten und Wertstoffe korrekt zu trennen.

Weitere Informationen zur richtigen Mülltrennung bietet das Abfall-ABC auf der Website der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied sowie die Abfallberatung.

Weitere Nachrichten aus der Region findest du auch im Bereich Aktuelle News sowie in der Rubrik Deutschland. Offizielle Informationen zur Abfallwirtschaft stellt außerdem der Landkreis unter kreis-neuwied.de bereit.

  • NR / AK

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