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Drei Tote bei Arbeitsunfall in Runkel

17. April 2026 2 Minuten gelesen
Arbeitsunfall Runkel

Giftgas in Lederfabrik vermutet

Ein schwerer Arbeitsunfall in Runkel hat am Donnerstagnachmittag drei Menschenleben gefordert und zwei weitere Arbeiter lebensgefährlich verletzt. Gegen 16:30 Uhr alarmierten Mitarbeiter die Rettungskräfte, nachdem mehrere Kollegen bewusstlos in einer Lederfabrik aufgefunden wurden.

Rettungsversuch endet tödlich

Nach ersten Erkenntnissen verunglückte zunächst ein Arbeiter in einer Grube, in der Abfallstoffe aus dem Gerbereiprozess gesammelt werden. Mehrere Kollegen stiegen offenbar hinab, um Hilfe zu leisten. Dabei gerieten auch sie in akute Lebensgefahr.

Fünf Männer wurden schließlich bewusstlos geborgen. Für drei von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Zwei weitere Arbeiter erlitten schwere Vergiftungen und befinden sich aktuell in kritischem Zustand in Krankenhäusern. Rettungshubschrauber brachten sie in spezialisierte Kliniken.

Giftige Gase als mögliche Ursache

Im Fokus der Ermittlungen steht derzeit eine mögliche Vergiftung durch gefährliche Gase. Laut Behörden könnte Kohlenstoffdioxid (CO₂) oder Schwefelwasserstoff ausgetreten sein. Letzteres ist besonders gefährlich: Das Gas riecht nach faulen Eiern und kann bereits in geringer Konzentration tödlich wirken.

In der betroffenen Lederfabrik kommen regelmäßig chemische Stoffe zum Einsatz, die im Produktionsprozess benötigt werden. Die genaue Ursache des Unglücks ist jedoch noch unklar.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Feuerwehr und Rettungsdienste rückten mit einem Großaufgebot an.  

Für die Bevölkerung bestand laut Behörden zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Das bestätigten die zuständigen Stellen des Landkreises Limburg-Weilburg.

Kriminalpolizei ermittelt

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall in Runkel hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Im Mittelpunkt stehen nun die genaue Todesursache sowie mögliche Sicherheitsmängel im Betrieb.

Weitere Informationen sollen im Laufe der Untersuchungen folgen. Die Ermittler arbeiten eng mit Fachbehörden zusammen, um den genauen Ablauf der Tragödie zu rekonstruieren.

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