Tausende Passagiere stranden
Am Donnerstagabend, 2. Oktober 2025, löst ein Drohnen-Alarm am Flughafen München eine umfassende Sperrung aus. Gegen 22:30 Uhr stoppt die Flughafenleitung den Betrieb, weil Einsatzkräfte zuvor mehrfach unbekannte Drohnen sichten. Dadurch streichen Airlines 17 Abflüge, außerdem leiten sie 15 Ankünfte nach Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt um. Insgesamt trifft es rund 3.000 Passagiere, die nun in Terminals übernachten, während Teams mit Getränken, Snacks und Feldbetten helfen. Am Freitagmorgen nimmt der Airport den Betrieb schrittweise wieder auf – und zwar deutlich spürbar, aber kontrolliert.
Was genau passiert ist – die gesicherten Fakten
- Mehrere Drohnensichtungen zunächst im Umland, später über dem Flughafengelände.
- Ab 22:30 Uhr vollständige Betriebspause auf beiden Bahnen.
- 17 geplante Starts entfallen; 15 Ankünfte gehen an Ausweichflughäfen.
- Rund 3.000 Menschen warten über Nacht im Terminal.
- Am Freitagmorgen setzt der Airport den regulären Verkehr wieder an.
Die Bundespolizei bestätigt die Sichtungen vor Ort. Allerdings erschwert die Dunkelheit die Identifizierung von Typ und Größe der Drohnen. Ermittler prüfen Spuren, gleichen Hinweise ab und bewerten die Lage fortlaufend, sodass der Flugbetrieb nach der Nachtpause geordnet anläuft.
Drohnen-Alarm Flughafen München: Warum der Luftraum so sensibel ist
Unbemannte Luftfahrtsysteme gefährden den An- und Abflug unmittelbar. Schon wenige Meter Abweichung reichen, um Crews zu irritieren, Anflüge zu unterbrechen und schließlich ganze Bahnen zu sperren. Genau deshalb untersagt der Airport Drohnenflüge auf dem Campus grundsätzlich und erlaubt sie in der Kontrollzone nur mit klaren Auflagen. Wer Regeln missachtet, riskiert Ermittlungen – und zwar straf- sowie ordnungsrechtlich.
Das gilt rund um den Airport – hier informieren offizielle Stellen
Wenn du mit Drohnen unterwegs bist, prüfe vor jedem Start die Vorschriften und hole nötige Genehmigungen ein. Diese Seiten erklären die Verbots- und Kontrollzonen transparent und Schritt für Schritt:
- Flughafen München – Drohnenregeln & Verbotszone
- DFS Deutsche Flugsicherung – Drohnenflug: Regeln & Genehmigungen
- Bundespolizei – Flugbeschränkungszonen für Drohnen
Was Reisende jetzt konkret tun sollten
Du hast heute einen Flug von oder nach München? Dann handle proaktiv, denn nach einem Drohnen-Alarm am Flughafen München laufen Pläne oft zunächst mit Verspätungen an. Prüfe deine Verbindung im Airline-Portal oder in der App, nutze Push-Mitteilungen und halte Ausweisdokumente griffbereit. Falls du umgebucht wirst, folge den Hinweisen am Gate und sichere dir frühzeitig neue Verbindungen, um Engpässe zu vermeiden.
Einordnung: Drohnen-Alarm Flughafen München und der Wiesn-Endspurt
Der Zeitpunkt sorgt zusätzlich für Druck: Zum Endspurt des Oktoberfests reisen besonders viele Besucher an oder ab. Deshalb priorisieren Sicherheitsbehörden klare Maßnahmen. Sie erkennen Drohnenbewegungen, bewerten Risiken in Echtzeit und greifen entschlossen durch, damit der Luftverkehr stabil bleibt.
Mehr Hintergründe und aktuelle Lagemeldungen findest du fortlaufend in unseren Ressorts Deutschland und Verkehr.
Fazit: Der Drohnen-Alarm am Flughafen München zeigt erneut, wie verletzlich der Luftraum in Flughafennähe ist. Weil Behörden schnell reagieren, startet der Verkehr am Morgen wieder – allerdings mit Nachwirkungen. Prüfe deinen Status engmaschig und plane Reserven ein.
