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E-Scooter-Kontrollen vor Schulen: Polizei stellt 18 Fahrzeuge sicher

8. Oktober 2026 3 Minuten gelesen
E-Scooter-Kontrollen

Kreis Herzogtum Lauenburg. Bis zu 45 km/h statt der erlaubten 20 km/h: Bei E-Scooter-Kontrollen im Umfeld mehrerer Schulen entdeckte die Polizei zahlreiche Verstöße. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte am 5. und 6. Oktober 2026 insgesamt 18 Fahrzeuge sicher. Besonders häufig fiel der Verdacht auf technische Manipulationen auf.

Polizei kontrolliert an Schulen in drei Städten

Das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg leitete die Aktion. Auch Kräfte der Landespolizei Hamburg beteiligten sich an den länderübergreifenden Kontrollen.

Die Beamten überprüften Fahrzeuge unter anderem an der Gemeinschaftsschule Ratzeburg. In Mölln kontrollierten sie am Marion-Dönhoff-Gymnasium und an der Gemeinschaftsschule am Schulberg. Weitere Kontrollen fanden am Gymnasium und an der Gemeinschaftsschule Schwarzenbek statt.

Zwei E-Scooter erreichen bis zu 45 km/h

Bei den E-Scooter-Kontrollen richteten die Einsatzkräfte ihren Blick besonders auf mögliche Softwareänderungen. Diese sollen mehrere Roller deutlich schneller gemacht haben. Zwei E-Scooter erreichten laut Polizei sogar bis zu 45 km/h. Bei weiteren Fahrzeugen lagen die festgestellten Geschwindigkeiten zwischen 30 und 45 km/h.

In zwölf Fällen hielten die Beamten Jugendliche mit technisch veränderten E-Scootern an. Nach den bisherigen Erkenntnissen besaßen sie die dafür erforderliche Fahrerlaubnis nicht. Die Polizei erklärte außerdem, dass die technischen Veränderungen zum Erlöschen der jeweiligen Betriebserlaubnis führten.

Fehlender Versicherungsschutz und Verdacht auf THC-Einfluss

Darüber hinaus entdeckten die Einsatzkräfte vier sogenannte Kinderscooter. Deren Fahrer sollen die Fahrzeuge ohne erforderliche Betriebserlaubnis und ohne Versicherungsschutz im öffentlichen Verkehrsraum genutzt haben.

Auch ein weiterer E-Scooter-Fahrer soll ohne Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz unterwegs gewesen sein. Zusätzlich bestand bei dem Mann der Verdacht, dass er nach vorherigem Cannabiskonsum unter THC-Einfluss stand.

Weitere Verstöße bei Kennzeichen und Fahrverhalten

Die Beamten stellten außerdem falsche und abgelaufene Versicherungskennzeichen fest. Weitere Verstöße betrafen Fahrten zu zweit auf einem E-Scooter, die Handynutzung während der Fahrt und fehlende Versicherungskennzeichen.

Zudem zogen die Einsatzkräfte ein Fahrrad mit Gasgriff aus dem Verkehr. Sein Motor konnte das Fahrzeug auch ohne Pedalbetrieb antreiben. Damit fehlte nach Angaben der Polizei eine Voraussetzung für die Zulassungsfreiheit.

Polizei prüft Fahrzeuge auf dem Rollenprüfstand

Ein Großteil der 18 sichergestellten Fahrzeuge steht unter dem Verdacht technischer Veränderungen. Im Rahmen der Ermittlungen wollen die Beamten nun die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten auf einem Rollenprüfstand messen.

Das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg plant bereits weitere E-Scooter-Kontrollen. Dabei will die Polizei erneut besonders das Umfeld von Schulen und mögliche technische Manipulationen in den Blick nehmen.

Weitere Meldungen findest Du in unseren Rubriken Schleswig-Holstein und Verkehr. Informationen zur Polizeiarbeit bietet die Landespolizei Schleswig-Holstein.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Bei der Erstellung dieses Beitrags kamen KI-Werkzeuge unterstützend zum Einsatz. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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