Eisbachwelle München: Stadt und Surfer einigen sich auf Projektversuch
Die Eisbachwelle München steht vor einem möglichen Comeback. In einem lösungsorientierten Gespräch hat OB Dieter Reiter gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Münchner Surfer-Community entscheidende Fortschritte erzielt. Ziel war es, die zuletzt festgefahrene Situation aufzulösen und eine konkrete Perspektive für die Zukunft der weltbekannten Surf-Welle zu schaffen.
Breite Beteiligung aller relevanten Stellen
An dem Gespräch nahmen neben Oberbürgermeister Reiter auch Vertreter der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), des Münchner Surfclubs, des Wasserwirtschaftsamts sowie der zuständigen städtischen Fachreferate teil. Die Beteiligten betonten übereinstimmend den Willen, eine tragfähige Lösung für die Eisbachwelle München zu finden.
In den vergangenen Monaten hatten sicherheits- und haftungsrechtliche Fragen für Stillstand gesorgt. Das aktuelle Treffen brachte nun Bewegung in die Diskussion und führte zu einer klaren Verständigung über die nächsten Schritte.
Projektversuch als zentraler Lösungsansatz
Kern der Einigung ist ein Projektversuch, mit dem getestet werden soll, wie die Eisbachwelle München technisch und sicher wiederhergestellt werden kann. Während dieses Versuchs bleibt das Surfen unter klar definierten Vorgaben erlaubt. Damit erhält die Szene erstmals seit längerer Zeit wieder eine realistische Perspektive.
Klare Zuständigkeiten festgelegt
Die IGSM sowie der Surfclub München übernehmen die Verantwortung für den Projektversuch und tragen damit auch die Haftung.
Die konkreten Details werden noch bilateral ausgearbeitet. Die Stadt München kümmert sich im Gegenzug um die notwendigen technischen und statischen Untersuchungen der eingesetzten Bauwerke.
Für Notfälle stellen die städtischen Leitstellen eine durchgehende 24/7-Erreichbarkeit sicher.
Damit schaffen alle Beteiligten ein Sicherheitskonzept, das sowohl den Anforderungen der Behörden als auch den Bedürfnissen der Surfer gerecht wird.
Ziel: Dauerhafte Rückkehr der Eisbachwelle
Langfristig verfolgen Stadt und Surfer ein gemeinsames Ziel: Die Eisbachwelle München soll dauerhaft als surfbare Welle erhalten bleiben.
Im Gespräch wurde zudem diskutiert, ob die Welle nach einem erfolgreichen Projektversuch künftig in städtischer Verantwortung betrieben werden könnte. Eine endgültige Entscheidung dazu steht allerdings noch aus.
Die nächsten Schritte sollen zeitnah konkretisiert werden. Ein Folgetreffen aller Beteiligten ist bereits für Februar geplant. Bis dahin arbeiten die zuständigen Stellen an den technischen, rechtlichen und organisatorischen Details.
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Offizielle Informationen der Stadt München stellt das Portal der Landeshauptstadt München bereit. Zuständig für wasserbauliche Fragen ist das Wasserwirtschaftsamt München.
