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Elfjährige Kölnerin rettet Kleinkind vor dem Ertrinken

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Die elf Jahre alte Schülerin Sophie S. aus Weidenpesch ist eine kleine Heldin. Am Sonntagnachmittag (18. Juli) reagierte sie am Fühlinger See sofort, als sie einen Vierjährigen bemerkte, der zu ertrinken drohte. Für ihren Mut und ihr beherztes Eingreifen bedankte sich die Polizei Köln einen Tag später persönlich bei der jungen Retterin.

Sophie wollte am Wochenende mit ihrer Familie das schöne Wetter am See ausnutzen. Dabei fiel ihr ein kleiner Junge auf, der gegen 16.30 Uhr von seinem Vater unbemerkt allein und ohne jegliche Schwimmhilfe am Ufer plantschte, in den See ging und plötzlich unter der Wasseroberfläche verschwand. Sofort rannte die junge Kölnerin ins Wasser und zog den bereits bewusstlosen Jungen ans rettende Ufer. Sophies Mutter alarmierte Feuerwehr und Polizei. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich Mutter und Tochter um den Jungen.

Schon vor Ort bestätigte der Notarzt, dass der Einsatz tragisch hätte ausgehen können, wenn Sophie nicht so schnell gehandelt hätte. Dank der Kölnerin wird der Vierjährige diesen Tag vermutlich unbeschadet überstehen.

Weitere Zeugen informierten zwischenzeitlich die Eltern des 4-Jährigen. Sie begleiteten ihren Sohn im Rettungswagen ins Krankenhaus.

Am Montagnachmittag (19. Juli) besuchte der Dienstgruppenleiter der Wache Chorweiler Sophie in ihrem Elternhaus. Er bedankte sich im Namen der Polizei Köln und nach zuvor erfolgter Rücksprache auch stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr Köln bei Sophie für den tollen und mutigen Einsatz. Als kleine Überraschung überreichte er Sophie als Anerkennung einen Polizei-Teddy und eine kleine Polizei-Bluetooth-Box. Sichtlich stolz nahm Sophie in Gegenwart ihrer Familie die kleinen Präsente entgegen. Am Ende wunderte es keinen, als sie sagte, dass sie später beim Rettungsdienst arbeiten möchte. Eine bessere Bewerbung hätte die Elfjährige dafür nicht einreichen können.

Da der Junge mutmaßlich unverletzt blieb, wird dessen Vater voraussichtlich keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten haben. Dennoch leiteten die Polizisten ein Strafverfahren ein und informierten das zuständige Jugendamt in Düsseldorf.

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