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Erfurt: 973 Fälle – Angeklagter gesteht jahrelangen Missbrauch

8. April 2026 2 Minuten gelesen
Missbrauchsprozess Erfurt

Erfurt: 973 Missbrauchsfälle vor Gericht

Der Missbrauchsprozess in Erfurt sorgt aktuell für große Betroffenheit. Vor dem Landgericht steht ein 46-jähriger Mann aus Ilmenau, der über mehrere Jahre hinweg zwei Kinder schwer missbraucht haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Stieftochter in insgesamt 973 Fällen missbraucht zu haben.

Über Jahre hinweg schwere Taten

Die Taten begannen laut Anklage, als die Kinder erst 10 und 13 Jahre alt waren. Über einen Zeitraum von rund sieben Jahren soll der Angeklagte seine Stieftochter wiederholt missbraucht haben. Dabei fertigte er nach bisherigen Erkenntnissen auch Fotos und Videos an.

Ein Teil der Übergriffe soll sogar in einer Schule stattgefunden haben, in der der Mann als Reinigungskraft arbeitete.

Auch der Sohn betroffen

Neben der Stieftochter wurde auch der Sohn des Angeklagten Opfer. Nach Angaben der Ermittler zwang der Mann ihn zu sexuellen Handlungen. Damit weitete sich das Tatgeschehen innerhalb der Familie erheblich aus.

Kontakt zu weiteren Minderjährigen

Der Angeklagte soll zudem weitere minderjährige Mädchen über soziale Netzwerke kontaktiert haben. Er gab sich dabei als jüngere Person aus, um Vertrauen aufzubauen. Anschließend brachte er die Kinder dazu, intime Bilder zu senden, die er später zur Erpressung nutzte.

Bei der Durchsuchung stellten Ermittler umfangreiches Material sicher. Auf Datenträgern fanden sich rund 160 Stunden kinderpornografische Inhalte.

Geständnis im Prozess

Die Beweislage gilt als eindeutig. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass selbst erfahrene Prozessbeteiligte von der Dimension des Falls erschüttert seien. Zunächst schwieg der Angeklagte, ließ später jedoch über seine Verteidigung mitteilen, dass er die Vorwürfe einräumt.

Hinweis aus den USA

Die Ermittlungen begannen nach einem Hinweis aus den USA. Eine Organisation zum Schutz von Kindern entdeckte entsprechendes Material und leitete die Informationen an das Bundeskriminalamt (BKA) weiter. In der Folge identifizierten Ermittler den Tatverdächtigen.

Im Dezember 2024 durchsuchten Beamte die Wohnung der Familie und stellten umfangreiche Beweise sicher.

Belastung für die Opfer

Für die betroffenen Kinder stellt der Missbrauchsprozess eine enorme psychische Belastung dar. Gleichzeitig ermöglicht das Verfahren, die Taten juristisch aufzuarbeiten und sichtbar zu machen.

Im weiteren Verlauf liegt der Fokus darauf, den Opfern bestmöglichen Schutz zu gewährleisten und zusätzliche Belastungen zu vermeiden. Die Verhandlung wird am 14. April fortgesetzt.

 

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