v.l.n.r: EPHK'in Caroline Fachinger, Leiterin PI Lahnstein und PHK'in Inga Rombelsheim, stellvertretende Leiterin PI Lahnstein
Historische Premiere bei der Polizei Lahnstein: Erstmals übernehmen zwei Frauen gemeinsam die Führung einer Polizeiinspektion im Polizeipräsidium Koblenz. Caroline Fachinger und Inga Rombelsheim bilden das neue Führungsduo. Dabei setzen sie auf moderne Polizeiarbeit, Teamgeist und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Erstmals weibliches Führungsduo bei der Polizei Lahnstein
Seit rund drei Jahren leitet die Erste Polizeihauptkommissarin Caroline Fachinger die Polizeiinspektion Lahnstein. Nun erhält sie Unterstützung durch Polizeihauptkommissarin Inga Rombelsheim. Diese übernimmt die Funktion der stellvertretenden Dienststellenleiterin.
Damit schreibt die Polizei Lahnstein Geschichte. Denn erstmals führen zwei Frauen gemeinsam eine Polizeiinspektion im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz.
Für die beiden Polizistinnen steht allerdings nicht ihr Geschlecht im Mittelpunkt. Vielmehr möchten sie ihre Dienststelle gemeinsam weiterentwickeln und ihren Mitarbeitenden eine verlässliche Führung bieten.
Führungsverantwortung und Familie miteinander verbinden
Eine weitere Besonderheit betrifft die persönliche Situation der beiden Führungskräfte. Sowohl Caroline Fachinger als auch Inga Rombelsheim sind Mütter.
Die neue stellvertretende Dienststellenleiterin betreut ein kleines Kind. Deshalb wird sie ihre Führungsaufgabe in Teilzeit wahrnehmen.
Damit zeigt die Polizei Rheinland-Pfalz, dass auch anspruchsvolle Führungspositionen mit familiären Verpflichtungen vereinbar sein können.
Allerdings bringt die Verbindung von Beruf und Familie organisatorische Herausforderungen mit sich. Insbesondere die Kinderbetreuung verlangt eine gute Planung.
Dennoch möchten beide Frauen zeigen, dass Karriere, Verantwortung und Familie keinen Widerspruch darstellen müssen.
Polizei Lahnstein setzt auf moderne Führung
Beide Führungskräfte verfügen über langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Polizei Rheinland-Pfalz.
Gemeinsam möchten sie die erfolgreiche Arbeit ihrer Dienststelle fortführen. Außerdem wollen sie die Zusammenarbeit mit Kommunen, Unternehmen, Rettungsdiensten, der Bundeswehr und weiteren Sicherheitsbehörden stärken.
Dabei setzen sie auf transparente Entscheidungen, gegenseitiges Vertrauen und eine enge Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitenden.
Bewährte Strukturen möchten sie erhalten. Gleichzeitig wollen sie offen für Veränderungen bleiben und die Polizeiinspektion zukunftsorientiert entwickeln.
Inga Rombelsheim: Gute Führung hängt nicht vom Geschlecht ab
Die neue stellvertretende Dienststellenleiterin betrachtet die besondere Führungskonstellation mit einer klaren Haltung.
Sie möchte nicht darauf reduziert werden, dass erstmals zwei Frauen gemeinsam eine Polizeiinspektion führen.
Vielmehr stehen für sie gute Polizeiarbeit, Verantwortung und die Mitarbeitenden im Mittelpunkt.
Gleichzeitig freut sie sich, wenn das Führungsduo andere Menschen dazu ermutigt, ebenfalls Verantwortung zu übernehmen. Das gilt insbesondere für Beschäftigte mit Familie oder dem Wunsch nach einer Teilzeitbeschäftigung.
Entscheidend seien Motivation, fachliche Kompetenz und die Qualität der Führung. Dazu gehöre auch, Mitarbeitenden zuzuhören und ihnen gerade in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen.
Polizeipräsident Jürgen Süs begrüßt die Entwicklung
Auch Polizeipräsident Jürgen Süs bewertet die neue Führungskonstellation positiv.
Er erklärt: „Wir sind am Ziel, wenn zwei leistungsstarke Polizistinnen in der Leitung einer Polizeidienststelle keiner besonderen Meldung mehr bedürfen.“
Außerdem sieht er in dem Führungsduo ein Beispiel dafür, dass sich Beruf und Familie miteinander vereinbaren lassen.
Ein besonderer Schritt für das Polizeipräsidium Koblenz
Mit Caroline Fachinger und Inga Rombelsheim übernimmt erstmals ein rein weibliches Führungsteam die Leitung einer Polizeiinspektion im Polizeipräsidium Koblenz.
Die Polizei Lahnstein möchte damit nicht nur ihre bisherige Arbeit erfolgreich fortsetzen. Vielmehr wollen beide Führungskräfte zeigen, dass moderne Führungsmodelle auch im Polizeialltag funktionieren können.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
