Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein in Holzhybridbauweise schreitet voran
Der Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein in Koblenz wächst sichtbar.
Das Projekt wird vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt realisiert und liegt im Zeitplan.
Oberbürgermeister David Langner besuchte kürzlich die Baustelle und zeigte sich erfreut über den Fortschritt.
„Mit dem ersten städtischen Neubau in Holzhybridbauweise setzen wir ein zukunftsweisendes Zeichen
für nachhaltiges Bauen“, sagte Langner.
Der Ausbau des zweiten Obergeschosses läuft aktuell auf Hochtouren.
Die Rohbauarbeiten im Erdgeschoss sowie das Dach des Foyers sind bereits abgeschlossen.
Auch die Schalung der Treppe im zweiten Treppenhaus ist im Gange.
Die Wände beider Treppenhäuser im Obergeschoss werden aktuell betoniert.
Ein weiterer Baufortschritt:
Die Holzständerwände im Obergeschoss werden derzeit montiert.
In dem modernen Erweiterungsbau entstehen sechs neue Klassenräume, eine Bibliothek sowie Räume
für die Schulleitung und das Sekretariat.
Barrierefreiheit im Fokus
Im Neubau werden barrierefreie WC-Anlagen eingebaut.
Ein Fahrstuhl sorgt zukünftig für barrierefreien Zugang zu allen Etagen.
Geheizt wird das Gebäude mit einer Wärmepumpe, die über Erdsonden Erdwärme nutzt.
Der Anbau wurde zudem so geplant, dass bei Bedarf eine spätere Aufstockung möglich ist.
Die nötigen statischen Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen.
Ein besonderes architektonisches Highlight ist die überdachte Pausenhalle.
Diese wird das bestehende Schulgebäude mit dem Neubau verbinden.
Kosten und Fertigstellung im Blick
Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 8 Millionen Euro.
Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Vorhaben mit etwa 1,9 Millionen Euro.
„Wir rechnen damit, im Kostenrahmen zu bleiben“, so Oberbürgermeister Langner.
Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für Januar 2026 geplant.
Im Anschluss wird auch der Schulhof neugestaltet.
Die Außenflächen werden in Richtung Bienhorntal
erweitert.
Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler mehr Platz für Bewegung und Erholung.
Diese Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden.
