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EU kippt striktes Verbrenner-Aus

11. Dezember 2025 2 minutes read
Crans-Montana Barbrand

EU kippt striktes Verbrenner-Aus: Neue 90-Prozent-Regel ab 2035 beschlossen

In Brüssel fällt eine weitreichende Entscheidung: Die Europäische Union verabschiedet sich vom ursprünglich geplanten vollständigen Verbot neuer Verbrennungsmotoren ab 2035. Nach intensiven Verhandlungen einigten sich Spitzenpolitiker auf eine deutlich abgeschwächte Regelung. Diese sieht vor, dass Automobilhersteller ihre CO₂-Emissionen bei Neuzulassungen ab 2035 um 90 Prozent reduzieren müssen – statt der zuvor geplanten 100 Prozent. Damit bleibt der Verbrenner-Aus in der EU deutlich flexibler.

Von der Leyen und Weber erzielen Durchbruch

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen übernahm persönlich die Leitung der Gespräche. In einer Verhandlungsrunde erzielte sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, eine Einigung. Weber forderte seit Langem eine Abkehr vom vollständigen Verbot. Den gesamten Donnerstag über arbeiteten die Delegationen daran, letzte Details festzulegen und den Durchbruch abzusichern.

Manfred Weber betonte gegenüber Medien, dass auch nach 2040 kein 100-Prozent-Reduktionsziel greifen soll. Er erklärte, dass sämtliche derzeit in Deutschland produzierten Motoren weiterhin hergestellt und verkauft werden dürfen. Damit sendet die EU ein starkes Signal an die europäische Automobilindustrie.

Politische Unterstützung aus mehreren EU-Staaten

Zu der Entscheidung trug nicht nur die Position Friedrich Merz bei. Auch ein gemeinsamer Brief der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni und des polnischen Regierungschefs Donald Tusk übte spürbaren Druck auf die Verhandlungen aus. Beide Regierungschefs forderten eine realistische und technologieoffene Wende beim Verbrenner-Aus in der EU.

Weber sieht in der getroffenen Einigung eine Stärkung von Klimastrategie und Industrie zugleich. Die EU bleibt auf dem Kurs zur Klimaneutralität, ohne innovative Technologien auszuschließen. Diese Entscheidung schafft Planungssicherheit und schützt zahlreiche Arbeitsplätze im Automobilsektor.

Signal gegen politische Radikalisierung

Weber unterstreicht zudem, dass die neue Regelung extremistischen Strömungen weniger Angriffsfläche bietet. Das Auto bleibe ein Kulturgut und werde nicht weiter zum ideologischen Zündstoff. Mit der technologieneutralen Herangehensweise wolle man verhindern, dass das Thema von Rechtsaußenparteien politisch instrumentalisiert wird.

Weiterführende Informationen

Weitere Nachrichten zu nationalen Entwicklungen findest du auf der Übersichtsseite von BlaulichtMYK. Internationale Meldungen rund um Deutschland bietet zudem die Rubrik Deutschland.  

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