Ermittlungen in Rulantica Rust: Mann soll zwei Mädchen in Schwimmbecken unsittlich berührt haben
Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Vorfall im Erlebnisbad Rulantica Rust. Nach Angaben der Polizei soll ein 24-jähriger Mann am Samstagnachmittag zwei Mädchen während ihres Aufenthalts in einem Schwimmbecken unsittlich berührt haben.
Der Vorfall soll sich zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr ereignet haben. Die beiden betroffenen Kinder informierten anschließend eine erziehungsberechtigte Person. Diese wandte sich unmittelbar an Mitarbeiter des Erlebnisbades, die daraufhin die Polizei verständigten.
Polizei identifiziert Tatverdächtigen
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten einen 24-jährigen Mann als Tatverdächtigen identifizieren. Die Beamten brachten ihn zur weiteren Sachverhaltsklärung auf ein Polizeirevier und nahmen seine Personalien auf.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei. Dabei werten die Ermittler unter anderem vorhandene Videoaufzeichnungen aus dem Erlebnisbad aus. Die beiden betroffenen Mädchen blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.
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Rulantica äußert sich zu dem Vorfall
Das Erlebnisbad erklärte am Montagabend, dass man den Vorfall sehr bedauere. Nach Angaben des Betreibers hätten das schnelle und umsichtige Handeln der Mitarbeiter sowie die Zusammenarbeit mit der Polizei dazu beigetragen, einen Tatverdächtigen zu identifizieren.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen machte das Unternehmen keine weiteren Angaben zu den Hintergründen des Geschehens. Rulantica gehört zum Europa-Park in Rust und zählt zu den bekanntesten Wasserparks Deutschlands.
Erinnerungen an schweren Fall aus dem Vorjahr
Der aktuelle Vorfall in Rulantica Rust weckt Erinnerungen an einen schweren Kriminalfall aus dem vergangenen Jahr. Damals verschwand ein sechsjähriges Mädchen aus dem Freizeitparkbereich. Nach den Ermittlungen lockte ein Mann das Kind vom Gelände und missbrauchte es anschließend.
Das Mädchen wurde später mehrere Kilometer entfernt aufgefunden. Nach einer internationalen Fahndung nahmen Behörden den Tatverdächtigen in Rumänien fest. Anschließend erfolgte die Auslieferung nach Deutschland.
Das Landgericht Freiburg verurteilte den Mann Anfang März zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten.
Kriminalpolizei setzt Ermittlungen fort
Im aktuellen Fall konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Auswertung von Beweismitteln, Videoaufzeichnungen und möglichen Zeugenaussagen. Die Kriminalpolizei prüft sämtliche Umstände des Vorfalls in Rulantica Rust.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Tatverdächtigen die Unschuldsvermutung.
Weitere Informationen der Sicherheitsbehörden finden Interessierte auf der Internetseite der Polizei Baden-Württemberg. Aktuelle Fahndungen und weitere Polizeieinsätze gibt es zudem im Bereich Fahndungen.
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