Mann mit Bartzopf aus Landesklinik flüchtig – Polizei Köln fahndet öffentlich nach 44-Jährigem
Die Polizei Köln fahndet aktuell öffentlich nach einem 44 Jahre alten Mann, der aus dem geschlossenen Maßregelvollzug der LVR-Klinik Köln-Porz geflohen ist. Nach Angaben der Ermittler entkam der Ukrainer Alexander G. am Mittwoch, 22. April, gegen 14.20 Uhr während eines begleiteten Ausgangs aus einem Pfarrhaus an der Georgstraße in der Kölner Innenstadt. Gegen den Mann besteht nach Gewaltdelikten ein Unterbringungsbeschluss des Landgerichts Düsseldorf.
Flucht bei begleitetem Ausgang in Köln
Nach dem derzeitigen Stand hielt sich der Gesuchte im Rahmen eines begleiteten Ausgangs außerhalb der forensischen Station auf. Dann nutzte er offenbar die Gelegenheit zur Flucht. Seitdem sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung der Polizei NRW nach dem Mann und bittet die Bevölkerung um besondere Aufmerksamkeit.
Die Beamten beschreiben Alexander G. als etwa 1,77 Meter groß und rund 50 Kilogramm schwer. Er trägt einen Vollbart, den er zu einem Zopf gebunden hat. Zum Zeitpunkt der Flucht soll er eine grüne Jacke getragen haben. Außerdem ist der Mann gehörlos und kann sich laut Polizei ausschließlich mittels ukrainischer Gebärdensprache verständigen.
Polizei warnt vor direkter Annäherung
Weil gegen den 44-Jährigen ein Unterbringungsbeschluss nach Gewaltdelikten besteht, rät die Polizei dringend zu einem besonnenen Verhalten. Wer den Gesuchten sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, soll sofort den Notruf 110 wählen. Zeugen sollen sich ihm ausdrücklich nicht nähern.
Bilder des Flüchtigen hat die Polizei bereits veröffentlicht. Diese Fotos finden Leser direkt über die offizielle Fahndungsseite. Weitere aktuelle Meldungen zum Thema findest Du auch in unserer Rubrik Fahndung. Nachrichten aus der Region gibt es außerdem in unserem Bereich Köln-Bonn sowie in der Übersicht Deutschland.
Hinweise der Polizei im Überblick
Die Ermittler bitten darum, bei einem möglichen Antreffen sofort die 110 zu wählen. Wer den Mann erkennt, sollte ruhig bleiben, Abstand halten und den Standort so genau wie möglich an die Polizei weitergeben. Gerade weil der Gesuchte ortsunkundig sein soll, setzen die Behörden nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Fahndung läuft mit Hochdruck. Sobald neue Informationen vorliegen oder die Polizei die Suche beendet, wird die Meldung entsprechend aktualisiert. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

