Quellenangabe "Bundespolizei"
Oktoberfest-Fahrt an der Grenze gestoppt: 25-Jährige in Zurückweisungshaft
Eine geplante Reise zum Oktoberfest endete für eine 25-jährige philippinische Staatsangehörige an der Grenze. Die Bundespolizei kontrollierte sie am Donnerstagmorgen (24. September) bei Sigmarszell auf der BAB 96. Die Frau hatte keinen Ausweis dabei. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten außerdem ein CS-Gas-Sprühgerät ohne Prüfzeichen.
Sechs Personen im Mietfahrzeug unterwegs
Bundespolizisten stoppten an der Kontrollstelle Sigmarszell ein Mietfahrzeug mit französischer Zulassung. Sechs Personen saßen in dem Transporter, darunter ein 40-jähriger französischer Fahrer und die 25-jährige Philippinin. Der Fahrer zeigte seinen Reisepass vor. Die Frau konnte sich dagegen nur mit einem Handyfoto ihres Reisepasses ausweisen.
Sie erklärte den Beamten, sie komme aus Frankreich und wolle für vier Tage nach München reisen, um das Oktoberfest zu besuchen. Ihre Ausweisdokumente habe sie in ihrer Wohnung in Frankreich vergessen. Damit stoppte die Grenzkontrolle ihre Oktoberfest-Fahrt bereits vor der Weiterreise nach München.
Bundespolizei prüft Aufenthaltsstatus
Bei der Überprüfung stellten die Beamten nach eigenen Angaben fest, dass die 25-Jährige weder für Deutschland noch für Frankreich einen Aufenthaltstitel besitzt. Außerdem fanden sie heraus, dass sie im Oktober 2022 ein deutsches Touristenvisum hatte. Die Bundespolizei hält es deshalb für möglich, dass sich die Frau seitdem unerlaubt im Schengenraum aufhält. Ob und wie lange sie sich dort tatsächlich ohne Erlaubnis aufhielt, geht aus den Angaben der Polizei nicht abschließend hervor.
Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten in ihrer Handtasche ein CS-Gas-Sprühgerät ohne Prüfzeichen. Sie stellten das Gerät sicher. Die Oktoberfest-Fahrt an der Grenze gestoppt: Gegen die Frau leiteten die Bundespolizisten Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen versuchter unerlaubter Einreise ein.
Frau nach Vorführung nach Hof gebracht
Auch gegen den 40-jährigen Fahrer erstatteten die Beamten Anzeige. Sie werfen ihm Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise vor. Anschließend durfte er gehen.
Die 25-Jährige hinterlegte eine Sicherheitsleistung von 200 Euro. Am Freitagvormittag (25. September) führten die Beamten sie beim Amtsgericht Kempten vor. Danach brachten sie die Frau in die Abschiebehafteinrichtung Hof. Von dort aus soll sie nach Angaben der Bundespolizei in ihr Heimatland zurückgewiesen werden.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report”.
